Zur Einigung EU-USA

GiNN-BerlinKontor—-EU-Kommissionspräsident Jean-Claude JUNCKER und US-Präsident Donald J. TRUMP haben sich in Washington D.C. am 25. 07.18 darauf geeinigt, Verhandlungen zum Abbau von Handelshemmnissen aufzunehmen. Die Bundesregierung begrüßte in Berlin die “Verabredung zu einem konstruktiven Vorgehen beim Handel.” Die EU-Kommission könne auf die deutsche Unterstützung zählen. Bundeswirtschaftsminister Peter ALTMAIER (CDU) lobte ausdrücklich die Vereinbarungen. Trump und Juncker hätten “einen Handelskrieg abgewendet”.

In einer gemeinsamen Stellungnahme heißt es unter anderem, dass EU und USA Zölle und andere Handelshemmnisse auf zahlreiche industrielle Produkte abbauen wollen. Gemeinsam wolle man gegen unfaire Handelspraktiken vorgehen und eine Reform der Welthandelsorganisation (WTO) anstreben.

Eine Arbeitsgruppe aus engen Beratern von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und US-Präsident Donald Trump soll die Vereinbarungen nun voranbringen und auch kurzfristige Maßnahmen identifizieren, um den wirtschaftlichen Austausch zu fördern.

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Carsten LINNENMANN sagte dazu:  “Wieder einmal hat sich gezeigt: Wenn die EU mit einer Stimme spricht und Stärke zeigt, wird sie in der Welt ernst genommen. Nach dem Treffen von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und US-Präsident Donald Trump ist eine weitere Eskalation des Handelskonflikts jetzt erst einmal vom Tisch. Die Tür für erfolgreiche Verhandlungen wurde geöffnet – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Trump will offenbar keinen Handelskrieg, sondern einen Deal für Amerika. Wir wollen einen Deal für Europa. Auf dieser Grundlage sollte eine Einigung möglich sein.

Bei den nun anstehenden Verhandlungen über den Abbau von Zöllen und allen weiteren Handelsbarrieren müssen jetzt die Fehler der TTIP-Gespräche vermieden werden. Wir brauchen volle Transparenz und müssen klar sagen, was wir erreichen wollen. Unter diesen Voraussetzungen könnte der aktuelle Konflikt am Ende zu einem neuen Schub für die transatlantischen Beziehungen führen, die für uns politisch und wirtschaftlich noch immer herausragende Bedeutung haben.”

The White House “feierte ” den Deal mit der EU so: “Standing alongside European Commission President Jean-Claude Juncker, President Trump announced thatwe agreed today, first of all, to work together toward zero tariffs, zero non-tariff barriers, and zero subsidies on non-auto industrial goods, – a move that will open markets for farmers and workers.”

TRUMP: The importance can’t be overstated. The European Union’s $1 trillion trade flow with the United States is the largest economic relationship in the world. Together, America and the EU account for 830 million citizens and more than half of the world’s GDP. If we team up, we can make our planet a better, more secure, and more prosperous place.”

Trump., der seine Erklärungen  immer öfter mit dem Zusatz verbindet, daß er erneut 2020 kandidieren will , ließ erklären,  er verfüge über eine “außergewöhnlich gute Gesundheit, habe viel Energie, Durchhaltevermögen.” Seine Erklärungen beginnen neuerdings wie folgt: “As a candidate” ..  (Quellen: bundesregierung.de/cdu/csubundestagsfraktion.de/ whitehouse.gov).

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

* Copy this password:

* Type or paste password here:

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>