Zur „kalten Progression“

GiNN-BerlinKontor.— Bundesfinanzminister Wolfgang SCHÄUBLE (CDU) sei  ”jetzt gewillt, die kalte Progression abzubauen”.  so DER SPIEGEL und zitiert Schäuble: “Sobald im Haushalt Spielräume entstehen und es einen gemeinsamen Willen der Koalitionspartner gibt, das Thema kalte Progression anzugehen, bin ich der Letzte, der sich dem Vorhaben verschließt.” Schäuble habe betont – so DER SPIEGEL – der Bundesfinanzminister habe sich in der Vergangenheit schon immer für die Absenkung der kalten Progression starkgemacht habe: “Das Copyright darauf habe geradezu ich.”

Beim Abbau der kalten Progression darf es keine Zurückhaltung geben, fordert der Bund der Steuerzahler. “Noch nie wurden so viele Steuern eingenommen wie jetzt. Die Steuerzahler können und müssen deshalb entlastet werden. Allein der Wille fehlt, die kalte Progression abzubauen.”

Der Bundesfinanzminister proklamiere bereits das ‘Copyright’ beim Thema kalte Progression für sich, so der Bund der Steuerzahler:  ”Doch sollte der Minister auch handeln, um heimliche Steuererhöhungen endlich zu vermeiden. Markige Sprüche nutzen den Steuerzahlern nichts. Es müssen Taten folgen.”

Bundesministerium der Finanzen (BMF) erklärt die kalte Progresson: Von kalter Progression spricht man, wenn Einkommens- und Lohnerhöhungen lediglich die Inflation ausgleichen und es trotz somit unveränderter Leistungsfähigkeit zu einem Anstieg der Durchschnittsbelastung kommt.

Beispiel: Das Preisniveau steigt in einem Jahr um 2 %. Ein Steuerpflichtiger erzielt im gleichen Jahr einen Einkommenszuwachs von ebenfalls 2 %. Real hat sich an seiner wirtschaftlichen Situation nichts geändert. Seine Kaufkraft ist im Vorjahresvergleich konstant. Da er aber ein nominal höheres Einkommen erzielt, steigt seine Durchschnittssteuerbelastung aufgrund des progressiven Tarifs an.(Quellen: BMF/der-steuerzahler.de/Der Spiegel)”

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