Optimismus zum Jahreswechsel

GiNN-BerlinKontor.—Es gibt die begründete Aussicht – so die DEUTSCHE BUNDESBANK -, dass die wirtschaftliche Schwächephase nicht allzu lange anhalten wird und Deutschland bald wieder auf einen Wachstumspfad zurückkehrt. Dazu gehöre, dass “die Weltwirtschaft wieder Fahrt aufnimmt, der Reformprozess im EURO-Raum weiter voranschreitet und größere negative Überraschungen ausbleiben.”

Die gute Grundkonstitution der deutschen Wirtschaft spreche dafür,  dass sie “die vorübergehende Schwächephase ohne größere Schäden insbesondere am Arbeitsmarkt übersteht”, meint die Deutsche Bundesbank. Für die deutschen Unternehmen sei  das Jahr 2011 im Vergleich zur turbulenten  Phase davor in ruhigen Bahnen verlaufen. “Die Umsätze expandierten genauso kräftig wie 2010 ”,

“Bauunternehmen und Automobilhersteller sowie deren Zulieferer konnten im Umfeld einer sehr günstigen Branchenkonjunktur bei der Ertragskraft aufholen. Bilanzielle Vorkehrungen für Risiken im Zusammenhang mit der Energiewende sowie Verluste im Energiehandel drückten hingegen die Rendite der Energieversorger auf ein ausgesprochen niedriges Niveau.” (Quelle bundesbank.de)

“There s a realistic prospect that the phase of economic weakness will not persist for all that Long and that Germany will soon return to a path of growth. This is predicated on the global economy regaining momentum, continued progress in the reform process in the euro area and the absence of major negative surprises. Even so, given the difficult economic situation in parts of the euro area and widespread uncertainty, economic growth is likely to be lower than assumed hitherto. Still, the sound underlying state of the German economy suggests that it will ride out the temporary lull without suffering major harm, in particular in the labour market

In a setting marked by very buoyant activity in their sectors, construction firms and car manufacturers as well as their suppliers were able to make up ground in terms of profitability. By contrast, balance sheet precautions for risks in connection with the change of course in energy policy and losses in energy trading depressed the return of the energy supply companies to a decidedly low level.  (excerpt/report bundesbank.de)

„Die deutschen Ausfuhren werden im laufenden Jahr um rund 4 %  zulegen, im kommenden Jahr rechnen wir mit mindestens 3 % Exportwachstum“, so der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbades der Deutschen Industrie (BDI) Markus KERBER.

„Die deutsche Industrie hält ihren Weltmarktanteil auch im kommenden Jahr“, erklärte Kerber. Das Wachstum gehe auf das Konto der Ausfuhren in die Länder außerhalb der EU. Die Exporte in diese Drittländer hätten 2012 um 11 % zugelegt. (Quelle:bdi)

Im Oktober 2012 sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Oktober 2011 preisbereinigt um 30,5 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt  weiter mitteilt, nahm dabei die Baunachfrage im Hochbau um 17,0 % und im Tiefbau um 47,7 % zu. Der deutliche Anstieg im Tiefbau im Oktober 2012 wird auch bedingt durch vergleichsweise niedrige Auftragseingänge im Oktober des Vorjahres

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2012 verringerte sich das kassenmäßige Finanzierungsdefizit der Kern- und Extrahaushalte des öffentlichen Gesamthaushalts – in Abgrenzung der Finanzstatistik – auf € 21,6 Milliarden. Wie das Statistische Bundesamt  auf der Basis vorläufiger Ergebnisse der vierteljährlichen Kassenstatistik weiter mitteilt, war damit das Finanzierungsdefizit um € 12,3 Milliarden geringer als in den ersten drei Quartalen 2011. (Quellen: destatis)

 

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