Zum Gedenken der Widerstandskämpfer

GiNN-BerlinKontor.—Zum Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 erklärte der  CDU-Generalsekretär Hermann GRÖHE in Berlin: “Die CDU Deutschlands gedenkt aller mutigen Frauen und Männer, die Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft geleistet haben. Wir verneigen uns vor ihrem Opfermut. Der selbstlose Einsatz der Widerstandskämpfer gegen die menschenverachtende Diktatur war ein Zeichen dafür, dass ein besseres Deutschland möglich ist. Diesem Erbe, dem Kampf gegen die Tyrannei, sind und bleiben wir verpflichtet.”

“Die mutigen Freiheitskämpfe in Ländern in der unmittelbaren Nachbarschaft Europas führen uns eindringlich vor Augen: Freiheit, Demokratie und Menschenrechte sind keine Selbstverständlichkeit. Sie müssen erkämpft und immer wieder neu verteidigt werden. Gerade angesichts unserer deutschen Vergangenheit sollte es eine besondere Verpflichtung für uns sein, denen beizustehen, die für diese hohen Ziele einstehen.

Nach der Aussetzung der Wehrpflicht ist es eine wichtige Aufgabe, die Bundeswehr auch als Freiwilligenarmee weiterhin gut sichtbar in der Mitte unserer Gesellschaft zu verankern. Deshalb ist es ein gutes und wichtiges Signal, dass die Tradition der öffentlichen Gelöbnisse der Bundeswehr am 20. Juli vor dem Reichstagsgebäude fortgesetzt wird. Die Teilnahme von Bundespräsident Christian Wulff unterstreicht zusätzlich die Bedeutung dieses Ereignisses. Denn damit wird auch deutlich: Der “Staatsbürger in Uniform” bleibt unser Leitbild für die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr.” (cdu.de)

Am 20. Juli 1944 legte der schwer kriegsversehrte Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Generalstäbler des Ersatzheeres, bei einer Besprechung im “Führerhauptquartier” einen Ein-Kilo-Sprengsatz unter den Tisch, auf dem sich Hitler gerade die verzweifelte Lage an der Ostfront erklären ließ.
Der Eichentisch in der “Wolfschanze” in Rastenburg/Ostpreußen war zu mächtig, der Sprengsatz in Stauffenbergs Aktentasche zu klein, um Hitler zu töten. Das Attentat und der sich anschließende Staatsstreich im Berliner Regierungsviertel (Operation “Walküre”) schlugen fehl.

Der von Hitler angezettelte Krieg sollte in den folgenden zehn Monaten noch Millionen Tote auf deutscher und alliierter Seite kosten. Allein deshalb war der Ausgang dieses 20. Juli 1944 eine der großen Tragödien des 20. Jahrhunderts.

Die Bundeswehr beruft sich in ihrem Traditionsbild auf den Geist der Verschwörer, die beim Staatsstreichversuch ihr Leben riskierten und es anschließend lassen mussten.  (Quelle: BMVg)

Am 20. Juli 2011 legen vor dem Reichstagsgebäude in Berlin 470 Bundeswehrsoldaten in einer öffentlichen Zeremonie in Anwesenheit des Bundespräsidenten Christian WULFF ihr Gelöbnis ab. Es sind die ersten freiwilligen Wehrdienstleistenden nach Aussetzung der Wehrpflicht. Die Soldaten geloben vor ihren Angehörigen und Freunden, vor ihren Vorgesetzten und Kameraden und vor der Öffentlichkeit, „der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“.  Die Bundeswehr unterstreicht durch dieses Zeremoniell am 20. Juli die große Bedeutung des militärischen Widerstands für das eigene Traditionsverständnis. (BMVg)

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