Zum diesjährigen Girls`Day

GiNN-BerlinKontor.-- An jedem vierten Donnerstag im April – dieses Jahr  wegen der Osterferien schon am 14. April 2011 – öffnen vor allem technische Unternehmen, Betriebe mit technischen Abteilungen und Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentren in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der Klasse 5.

Die Mädchen lernen am Girls’Day Ausbildungsberufe und Studiengänge in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind oder begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft oder Politik.

Der Girls’Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben bei einer stetig steigenden Zahl an Veranstaltungen insgesamt über 1.000.000 Mädchen teilgenommen. Im Jahr 2010 erkundeten mehr als 122.000 Mädchen Technik und Naturwissenschaften und über 9.600 Unternehmen und Organisationen waren auf der “Aktionslandkarte”eingetragen.

Bereits am 13. April findet der Auftakt zum Girls’Day 2011 im Bundeskanzleramt statt. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird dort Berliner Schülerinnen empfangen, die einen Technik-Parcours der Initativie D21 absolvieren und den Startschuss zum diesjährigen Mädchen-Zukunftstag geben. Am Girls’Day  am 14.04. selbst wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit Bundesforschungsministerin eine Veranstaltung zur Gesundheitsforschung anbieten. Das Bundesfamilienministerium wird Mädchen und Jungen an ihren Girls’Day- und Boys’Day-Plätzen.

Zum Girls-Day erklärte die Bundestagsvizepräsidentin Petra PAU, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE: “Ich werde auch morgen wieder für die Fraktion DIE LINKE etliche Mädchen begrüßen, die sich für Tätigkeiten im Bundestag interessieren. Den so genannten Girls-Day gibt es seit zehn Jahren. Er soll Mädchen Einblicke in männlich-dominierte Berufe ermöglichen.
Nun gibt es dank Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) auch einen „Boys-Day“. Das ist wichtig für die Gleichberechtigung. Allemal, damit das Land nicht endgültig zum Matriarchat verkommt.”

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