Zu Deutschlands Bevölkerungsentwicklung

GiNN-BerlinKontor.-–Bundeskanzlerin Angela MERKEL (CDU) eröffnet am 24. April 2012 im Bundeskanzleramt eine Tagung zum demografischen Wandel. Die Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Demografiestrategie, die am 25. April im Kabinatt bechlossen werden soll..Parallel zu der Tagung finden Fachforen statt zu den Themen „Wohlstand sichern – Betriebe der Zukunft“ und „Gewonnene Jahre nutzen – Generationenzusammenhalt stärken“. Dem schließt sich ein Podiumsgespräch mit Bundesinnenminister Hans-Peter FRIEDRICH (CSU) zum Thema „Lebenswerte ländliche Räume und integrative Stadtpolitik“ an.

Die Tagung ist Auftakt zu einem Dialogprozess, den die Bundesregierung mit Ländern und Kommunen, Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen führen will. Rund 160 Vertreter aus diesen Bereichen sind zu der Tagung eingeladen.

Die Demografiestrategie der Bundesregierung dient dazu, Deutschland umfassend auf die Folgen der Bevölkerungsentwicklung vorzubereiten. Bndeskanzlerin Angela Merkel ierklärte dazu, .die Bundesregierung habe bereits viele einzelne Maßnahmen ergriffen, zum Beispiel den Nachhaltigkeitsfaktor im Rentensystem oder die Förderung von Zusatzrenten eingeführt. Aber es sei wichtig, einen Blick auf die Veränderungen insgesamt zu werfen, so Merkel. Es gehe um Fragen wie: „Was bedeutet das für die Bildungspolitik? Was bedeutet das für die Infrastrukturpolitik? Wie werden sich unsere Städte verändern?“

„Wir freuen uns ja, dass die Menschen im Durchschnitt älter werden, aber wir haben leider auch immer weniger junge Leute“, saget die Kanzlerin. Darauf müsse sich Deutschland vorbereiten. „Mit den Maßnahmen, die dafür notwendig sind, beschäftigt sich die Demografiestrategie, die wir am nächsten Mittwoch verabschieden wollen und dann mit Ländern und Kommunen diskutieren wollen.“

Im Gespräch mit der Verwaltungsstudentin Nicole REYMANN zeigte sich Merkel zuversichtlich, was das Angebot von Kita-Plätzen auf dem Land angeht. Sie räumte jedoch ein, dass beim Breitbandausbau noch viel zu tun sei. „Ich vermute, dass wir uns überlegen müssen, ob wir das Ganze noch schneller schaffen können“, sagte die Bundeskanzlerin. Davon hingen auch Arbeitsplätze und die medizinische Versorgung ab. Telemedizin werde auf dem Lande eine große Rolle spielen.

Merkel sprach sich in ihrem Podcast auch für die Förderung von ehrenamtlichem Engagement aus. Viele Menschen brächten sich bereits ehrenamtlich ein, sagt sie, es sei auch zu überlegen, wie man Menschen den Weg weisen könne. „Hier haben wir im Augenblick den Gedankenaustausch darüber: Brauchen wir nicht Bürgerhäuser, wo man Ansprechpartner findet, die einen dann weiterleiten und sagen: Hier gibt es so etwas wie ein Lotsensystem für ehrenamtliche Betätigung“, so die Kanzlerin.(Quelle: cvd.bundesregierung.de)

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