“Wunder der Versöhnung”

GiNN-BerlinKontor.–70 Jahre nach der Befreiung Deutschlands und dem Ende des Zweiten Weltkriegs gibt das Deutsche Historische Museum Einblick in die unmittelbare Nachkriegszeit in zwölf Ländern. Außenminister Frank-Walter STEINMEIER eröffnete die Ausstellung am 23.04.  in Berlin. 

Anlässlich des 70. Jahrestags der deutschen Kapitulation vom 8. Mai 1945 präsentiert das Deutsche Historische Museum vom 24. April bis zum 25. Oktober 2015 die Ausstellung “1945 – Niederlage. Befreiung. Neuanfang. Zwölf Länder Europas nach dem Zweiten Weltkrieg”.

In seiner Eröffnungsrede sprach Steinmeier von dem “Wunder der Versöhnung, ja sogar der Freundschaft”, das in den vergangenen 70 Jahren entstanden sei: Deutschland, so der Außenminister, sei hineingewachsen in die Weltgemeinschaft, “und wir können dankbar sein dafür”.

Vom “Brandstifter und Anstifter von Unordnung” müsse Deutschland heute “in besonderem Maße Stifter von Ordnung und friedlicher Entwicklung sein”, müsse mehr “mehr als andere engagiert sein für politische Lösungen in Konflikten und den Erhalt von Frieden sichernden Strukturen”.

An der Ausstellungeröffnung nahmen auch der Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum, Alexander Koch, der Präsident des Internationalen Sachsenhausen-Komitees, Roger Bordage sowie die Kuratorinnen Maja Peers und Babette Quinkert teil. Zudem traf Außenminister Steinmeier einige der Zeitzeuginnen und Überlebenden der NS-Zeit am Rande der Vernissage.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

* Copy this password:

* Type or paste password here:

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>