Wohnungsbau-Offensive

GiNN-BerlinKontor.—Bundesbauministerin Barbara HENRICKS will mit einer „Wohnungsbau-Offensive”  gegen den Mangel an Wohnungen in Deutschland “  vorgehen. „Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum für alle. Mindestens 350.000 neue Wohnungen pro Jahr sind nötig, um den sozialen Zusammenhalt nicht zu gefährden”, sagte Hendricks heute zur Eröffnung eines wohnungspolitischen Kongresses in Berlin.

Die jüngsten Beschlüsse der Bundesregierung zur Bereitstellung vonLiegenschaften, zum Wohngeld, zur Verdoppelung der Mittel für densozialen Wohnungsbau und zur neuen Sonderabschreibung gehen auf Empfehlungen des von Bundesbauministerin Hendricks ins Leben gerufenen Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen zurück. Aus den Empfehlungen des Bündnisses sind auch die „10 Punkte de Wohnungsbau-Offensive” abgeleitet, die jetzt Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Ziel ist eine deutliche Steigerung des Wohnungsbaus von heute 270.000 auf künftig mindestens 350.000 Wohnungen jährlich. Vereinfachte Vorschriften, Baulückenschließungen, eine maßvolle Verdichtung und der Umbau von Bestandsgebäuden sind jetzt vordringlich. Es geht um gemischte, lebendige Quartiere, nicht um abgeschottete, monofunktionale und monotone Neubausiedlungen. Beispiele dafür werden auf dem Kongress diskutiert und in Exkursionen im Berliner Stadtgebiet gezeigt.

Hendricks betonte, die eigentliche Kraftanstrengung stehe noch bevor: „Die Flüchtlinge und Asylbewerber, die auf Dauer oder zumindest für unbestimmte Zeit in Deutschland bleiben werden, in die Gesellschaft, in den Arbeitsmarkt und in den regulären Wohnungsmarkt zu integrieren – das wird Politik und Gesellschaft  für viele Jahre beschäftigen.”

RA Michael KNIPPER, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie e.V.: Die deutsche Bauwirtschaft steht vor einem Jahr voller Herausforderungen vor allem im Wohnungsbau. Es war daher genau richtig, dass sich die bautec 2016 diesem Thema geöffnet hat. Wie ein roter Faden zogen sich Ausstellungen, Veranstaltungen und Diskussionen durch die vier Messetage und haben unserer Branche wichtige Impulse gegeben. Ich schaue zuversichtlich auf die bautec 2018, die wir auch weiterhin mit voller Kraft unterstützen werden.”  (Quellen: bmub.de/bauindustrie.de)

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