Wirtschaft in solider Verfassung

GiNN-BerlinKontor.—Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2014 insgesamt als stabil erwiesen: Um 1,5 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 % , so das Statistische Bundesamt.

In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP sehr viel moderater gewachsen (2013 um 0,1 % und 2012 um 0,4 %). Offensichtlich konnte sich die deutsche Wirtschaft in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld behaupten und dabei vor allem von einer starken Binnennachfrage profitieren”, sagte Roderich EGELER, Präsident des Statistischen Bundesamtes in Berlin. Die konjunkturelle Lage habe sich nach dem schwungvollen Jahresauftakt und der folgenden Schwächephase im vergangenen Sommer zum Jahresende 2014 stabilisiert.

In 2014 erreichte die Zahl der Erwerbstätigen mit 42,7 Millionen das achte Jahr in Folge einen neuen Höchststand. Das waren 371 000 Personen oder 0,9 % mehr als im Vorjahr. Die Arbeitsproduktivität – gemessen als preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigenstunde – war 2014 im Vergleich zum Vorjahr fast unverändert (+ 0,1 %). Je Erwerbstätigen ist sie um 0,6 % gegenüber 2013 gestiegen.

Der Staatssektor dazu gehören Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen beendete das Jahr mit dem zweithöchsten Finanzierungsüberschuss seit der deutschen Vereinigung: Er betrug nach vorläufigen Berechnungen € 11,9 Milliarden. Dabei erzielten Bund, Gemeinden und Sozialversicherungen jeweils Überschüsse, lediglich die Länder wiesen noch ein geringes Defizit auf. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen errechnet sich daraus für den Staat eine Überschussquote von + 0,4 %. Damit kann der Staat bereits das dritte Jahr in Folge einen mehr als ausgeglichenen Haushalt vorweisen. (Quelle: Destatis).

Dazu erklärte das Bundeswirtschaftsministerium:

“Nach einer Stagnationsphase im zweiten und dritten Quartal ist die Konjunktur wieder moderat aufwärts gerichtet. Die Stimmung in den Unternehmen hellt sich auf. Auftragseingänge, Umsätze und Produktion in der Industrie dürften im Jahresendquartal zugenommen haben.

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter positiv. Der Beschäftigungsaufbau setzt sich fort, die Arbeitslosigkeit sinkt. Dies sorgt für steigende Einkommen und stützt den privaten Konsum.

Der schwache EURO und der Verfall der Mineralölpreise liefern zusätzliche Impulse.” (Quelle: bmwi.de

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