Westerwelle-Ribbentrop – ein schlimmer Vergleich

GiNN-BerlinKontor.—Der FDP-Minister Guido WESTERWELLE sei der “bornierteste Außenminister” seit  Adolf Hitlers Reichtsminister des Auswärtigen, Joachim von RIBBENTROP, zitiert DER SPIEGEL den emeritierten Professor für Politikwissenschaft , Christian HACKE.  Das Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, des International Institute for Strategic Studies, und des Committee on Atlantic Studies Hacke verstieg sich zu diesem schlimmen Vergleich des FDP-Chefs mit dem Gefolgsmann Hitlers.

Hacke nannte Westerwelles Ernennung zum Außenminister eine  “schwere Fehlbesetzung” und forderte den Rücktritt des FDP-Ministers. “Westerwelle muss weg, weil er die deutschen Interessen nicht mehr angemessen vertreten kann. Und weil man sich für ihn mitschämen muss”, sagte der Politikwissenschaftler dem SPIEGEL.

“Gucken Sie sich die Außenminister von Adenauer über Brentano bis zu Fischer und Steinmeier an”, sagte Hacke. “Das waren solide, kenntnisreiche Männer, die das Kerngeschäft der Diplomatie beherrschten: Deutschlands Ansehen zu mehren und seine Interessen in der Welt zu vertreten”, so Hacke laut SPIEGEL.

Westerwelles Politik umschreibt Hacke mit einem  “neudeutschen Wilhelminismus”, der sich vor allem in der Enthaltung bei der Libyen-Resolution des UNO-Sicherheitsrats gezeigt habe. Westerwelle agiere “selbstgerecht auftrumpfend und feige wegduckend”. Er sei eben der  “bornierteste Außenminister seit von Ribbentrop”, der nach Kriegsende im Nürnberger Prozess angeklagt, zum Tod durch den Strang verurteilt und 1946 hingerichtet wurde.

Der ehemalie Oberleutnant in einem Kavallerieregiment und spätere Generalvertreter für Sekt und Whisky Ribbentrop lebte viele Jahre in Kanada undi in  Metz. Er sprach fließend Englisch und Franzölsisch. Später heiratete er die Tochter des Henkell-Fabikanten.

Erst 1932 stieß von Ribbentrop zu den Nationalsozialisten. Ribbentrop gilt als “Architekt” des Stalin-Hitler-Paktes. Eine Woche vor dem Überfall Polens durch die deutsche Wehrmacht am 1. September 1939 wurde dieser “Nichtangriffspakt” in Moskau unterzeichnet.

Ein Gedanke zu “Westerwelle-Ribbentrop – ein schlimmer Vergleich

  1. Sehr geehrte Redaktion,

    ich bin empört, wie man so einen Nazi-Vergleich veröffentlichen kann. Ginge es nicht gegen die FDP und insbesondere Westerwelle, würde ein Aufschrei durch Deutschland über diesen Vergleich gehen.

    Guido Westerwelle hat deutsche Interessen und Positionen in der Welt gestärkt. Seine Weitsicht und vorsichtgebotene Bewegungen in der aussenpolitischen Landschaft zeigen seine Fähigkeiten zum wahren Staatsmanm im Interesse des Weltfriedens. Deutschland steht wieder für Frieden und Abrüstung in der Welt und nicht, wie unter den beiden Vorgängerregierungen, für kriegerische Einsetze.

    Deutschland ist auch mit dieser Friedenshaltung auch nicht isoliert. Meines Wissens beteiligen sich 11 Länder an dem Kriegseinsatz in Libyen. 2 Arabische, die USA und Kanada sowie 7 Europäische. Das heißt, 20 der 27 EU-Staaten und 19 der 28 Nato-Staaten beteiligen sich nicht am Krieg in Libyen. Wie kann Deutschland da isoliert dasehen? Eine qualifizierte 2/3 Mehrheit der Europäer sieht es also wie Westerwelle. Und erst recht, wenn man sich die Arabische Welt anschaut.

    Westerwelles Bedenken waren richtig. Gadaffi lässt sich nicht von einem westlich angeführen Krieg einschüchtern. Das bestätigt nur Gadaffis Propaganda. Je länger der Krieg geht, desto stärker kann sich Westerwelle mit seiner Skepsis fühlen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Mark Treller
    Berlin

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