Wer hat Angst vor Gesine Lötzsch?

GiNN-BerlinKontor.—Dieter WONKA, Berlin-Korresondent der  Leipziger Volkszeitung,  interviewte die beiden designierten Parteichefs der Partei DIE LINKE  Gesine Lötzsch und Klaus Ernst.  Der Kandidatin entlockte er  teifsinnige Unsinnigkeiten, die der LVZ-Journalist so zusammenfasste: “Wer Angst davor haben sollte, durch die Linkspartei im Fall deren Regierungsteilhabe ‘entreichert’ zu werden, der könnte eigentlich entspannt durchatmen: Nach einer Umverteilung müssten Reiche weniger Angst davor haben, Mordopfer zu werden und auch nicht mehr davor, im Ghetto zu leben.”

Gesine LÖTZSCH, deren Ehemann jahrelang für die Stasi “under cover”  gegen den westdeutschen Klassenfeind tätig gewesen sein soll,  gab allen Ernstes zu Protokoll, sie habe in einer Tageszeitung eine “wissenschaftliche Untersuchung” gelesen,  “wo gezeigt wurde, dass in Gesellschaften, wo die Unterschiede  der untersten 20 (Prozent) und der obersten 20 (Prozent) riesig auseinanderklaffen, alle unsicherer leben und unzufriedener sind. Dort sind die Mordraten in allen Gesellschaftsschichten zum Beispiel höher. Und dort, wo die Unterschiede nicht so  groß sind, leben sowohl die Wohlhabenden als auch die Ärmeren zufriedener. Und ich finde, das ist ein ganz wichtiger Punkt, weil man immer darüber redet, na man muss etwas für die Armen tun. Nein, wenn es den Ärmeren in der Gesellschaft  besser geht, dann ist es auch besser für die Reichen. Dann müssen sie sich auch nicht abschotten in Ghettos.”  O-Ton Lötzsch, die uns alle tröstet:  “Ich glaube, vor der Partei Die Linke braucht man keine Angst (zu) haben.” Na ja!?

In dem Theaterstück/Film “Wer hat Angst vor Virginia Wolf”  (“Who’s Afraid of Virginia Woolf?” von Edward Albee heißt es übrigens in Kritiken unrter anderem: “Minderwertigkeitsgefühle und Lebensängste kommen zum Ausbruch, man zerfleischt sich in Schuldzuweisungen und zynischem Selbstmitleid …. Nach 20 Jahren Jahren kommen aufgestauten Frustrationen  zum Ausbruch und Lebenslügen zerbrechen ” – offensichtlich nicht nur in Brandenburg.

Die Philologin Lötzsch, die 5 Tage vor dem Mauerbau geboren wurde und  als 49-Jährige  “nicht darüber staunt”,  dass laut Umfrage ein Viertel der Deutschen sich 2010 die Mauer zurück wünscht – wurde später Mitglied der SED und der PDS. Sie ist heute stellvertretende Fraktionsvorsitzender der Partei DIE LINKE im Deutschen Bundestag.

Im Mai soll Gesine Lötzsch auf einemParteitag zu einer der beiden Vorsitzenden der Linkspartei gewählt werden.  In ihrem Programm-Entwurf fordert die “Partei des demokratischen Sozialismus”  übrigens “Generalstreik als Kampfmittel der Beschäftigten”. Verstaatlichung der Banken und Großunternehmen sowie  sie “Auflösung der NATO” – ganz im DDR-Stil.

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