Weniger Abnehmer für iranisches Rohöl

GiNN-BerlinKontor.—US-Außenministerin Hillary Rodham CLINTON  erklärte in Washington D.C. zu den Sanktionen gegen IRAN,  11 Staaten hätten inzwischen den Umfang ihrer Rohölkäufe aus der Islamischen Republik  “deutlich reduziert”. Sie nannte  Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Griechenland, Italien, Japan, die Niederlande, Polen, Spanien Belgien und die Tschechische Republik. Clinton: “Ich werde daher dem Kongress berichten, dass die Sanktionen laut Absatz 1245 des National Defense Authorization Act for 2012 (NDAA) für einen verlängerungsfähigen Zeitraum von 180 Tagen nicht für die in diesen Ländern angesiedelten Finanzinstitute gelten.”

Die US-Außenministerin führte weiter aus: “Die Maßnahmen, die diese Länder ergriffen haben, waren nicht einfach. Sie mussten ihren Energiebedarf in einer für die Weltwirtschaft schwierigen Zeit überdenken und umgehend mit der Suche nach Alternativen zu iranischem Öl beginnen, das für viele zur Deckung ihres Energiebedarfs unerlässlich geworden war. Das Verbot aller neuen Käufe iranischen Rohöls durch Länder der Europäischen Union seit dem 23. Januar sowie das Auslaufen bestehender Verträge am 1. Juli zeigt ihre Solidarität und ihren Willen, Iran für die Nichteinhaltung seiner internationalen Verpflichtungen zur Verantwortung zu ziehen. Die umfangreichen Reduzierungen Japans bei den Rohölkäufen verdient angesichts der großen Herausforderungen des Landes, unter anderem im Bereich Energie während des letzten Jahres, besondere Erwähnung. Wir danken diesen Ländern für ihr Handeln und fordern andere Nationen, die ebenfalls iranisches Öl importieren, dazu auf, ihrem Beispiel zu folgen.

Lediglich zwei Monate nach Verabschiedung des National Defense Authorization Act for 2012 haben wir Fortschritte bei der Reduzierung der iranischen Ölexportmärkte gemacht und die iranische Zentralbank vom internationalen Finanzsystem isoliert. Die Vereinigten Staaten führen eine beispiellose internationale Koalition von Partnern an, die großen Druck auf das iranische Regime ausübt, damit es seinen Kurs ändert. Diplomatie, gepaart mit starkem Druck, kann die langfristige Lösung hervorbringen, die wir erreichen möchten. Wir werden weiterhin mit unseren internationalen Partnern zusammenarbeiten, um den Druck auf Iran zu erhöhen, damit das Land seinen internationalen Verpflichtungen nachkommt.” (Quelle: Amerika-Dienst – AD)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

* Copy this password:

* Type or paste password here:

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>