Weltbank-Präsident kritisiert EU-Finanzpolitik

GiNN-BerlinKontor.–-Der Präsident der WELTBANK,  Robert B. ZOELLICK, sieht die globale Wirtschaft “noch in diesem Herbst in einer neuen Gefahrenzone”. Der frühere US-Vize-Außenminister und Chefmanger bei Goldman Sachs sagte in einer Rede in der George Washington University,  angesichts der dramatischen Schuldenkrise in Europa würden sich die EU-Staaten ihrer unangenehmen Wahrheiten und ihrer Verantwortung für die Gemeinschaftswährung entziehen.

Zoellick, seit 2008 Chef der World Bank Group, monierte, die Länder der EURO-Zone hätten “nicht genug getan, um die Schuldenkrise in Europa zu verhindern”. Die 17 Staaten der EURO-Zone hätten “verantwortungslos gehandelt”, weil sie bei der Schaffung der Gemeinschaftswährung die “Funktionsfähigkeit des EURO nicht sichergestellt haben.”  Aber auch die Vereinigten Staaten von Amerika – so Zoellick – hätten ihr gigantisches Defizit noch nicht in den Griff bekommen. Amerikaner und Europäer müssten gemeinsam entschlossen den Kampf gegen die Schuldenkrise aufnehmen, sonst wäre die Weltwirtschaft nachhaltig gefährdet, warnte der Chef der Weltbank. (Quelle: woorld bank group.com).

„Um unsere Währung dauerhaft krisenfest zu machen, müssen wir das Übel nun bei der Wurzel packen – und dieses Übel ist die hohe Verschuldung.“ Dazu müsse man Schritte zu mehr miteinander und aufeinander abgestimmter Finanz- und Wirtschaftspolitik gehen, sagte Bundeskanzleri Angela MERKEL (CDU) dem Berliner TAGESSPIEGEL.

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