Weitere € 250 Mio. für ERP-Startfonds

GiNN-BerlinKontor.—-Die Bundesregierung stellt weitere 250 Miliionen Euro für den ERP-Startfonds bereit. Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mitteilt,  wird damit die Finanzierung junger Technologieunternehmen auch weiterhin sichergestellt. Eine unzureichende Finanzierung ist speziell für junge Technologieunternehmen das mit Abstand größte Innovations- und Wachstumshemmnis. Sie haben insbesondere häufig Schwierigkeiten, Bankkredite zu erhalten, denn diese kommen aufgrund des gegebenen technischen und wirtschaftlichen Risikos oftmals nicht in Frage.
Als einzige Finanzierungsmöglichkeit bleibt daher oft das Beteiligungskapital. Hier nimmt der ERP-Startfonds eine wichtige Rolle ein. Er beteiligt sich in gleicher Höhe und zu gleichen wirtschaftlichen Konditionen wie ein privater Leadinvestor an jungen, innovativen Unternehmen und ermöglicht es so, das bereitgestellte Kapital zu verdoppeln. Der ERP-Startfonds stellt in aller Regel über mehrere Finanzierungsrunden insgesamt bis zu 5 Millionen Euro bereit.

Bernhard HEITZER,  Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium  erklärte dazu:   “Der ERP-Startfonds hat sich neben dem High-Tech-Gründerfonds zum wichtigsten Frühphasenfinanzierer junger Technologieunternehmen entwickelt. Ohne das Engagement des Startfonds wäre für viele Technologieunternehmen eine Umsetzung ihres Vorhabens nicht möglich. Gerade für zunächst vom High-Tech-Gründerfonds unterstützte junge Technologieunternehmen stellt er oftmals ein entscheidendes Element für die wichtige Anschlussfinanzierung dar.”

Derzeit läuft eine Evaluierung der ERP-Förderprogramme. Sie bestätigt die positive Einschätzung des ERP-Startfonds als ein sehr erfolgreiches Förderinstrument zur Innovationsfinanzierung in Deutschland.

Der ERP-Startfonds wurde Anfang 2005 gemeinsam vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und der KfW-Bankengruppe aufgelegt. Seither hat sich das Zusagevolumen stetig nach oben entwickelt. Mit 80 Millionen Euro wurde 2010 der höchste Zusagestand in einem Jahr erreicht. Bisher wurden insgesamt 821 Verträge mit einem Volumen von rd. 380 Millionen abgeschlossen. Damit konnten mehr als 370 Technologieunternehmen gefördert werden.
Zum ERP-Startfonds
Die KfW Bankengruppe beteiligt sich im Rahmen des ERP-Startfonds an innovativen kleinen Technologieunternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Beteiligung dient der Deckung des Finanzierungsbedarfs für die Entwicklung und Markteinführung neuer oder wesentlich verbesserter Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Antragsberechtigt sind kleine Technologieunternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Betriebssitz in Deutschland. Das Unternehmen muss die Kriterien der EU-Definition für kleine Unternehmen erfüllen (weniger als 50 Beschäftigte und Jahresbilanzsumme oder Jahresumsatz von höchstens 10 Mio. EUR). (BMWi)

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