Warnung vor Feinbildern

GiNN-BerlinKontor.—Bundespräsident Joachim GAUCK hat nach dem terroristischen Anschlag in Berlin/City West am 19.12.16 angesichts von Wut und Ängsten zu einem weiter menschlichen Miteinander aufgerufen und vor dem Schüren von Feindbildern gewarnt. “Gerade in Zeiten terroristischer Attacken sollten wir die Gräben in unserer Gesellschaft nicht vertiefen, weder Gruppen pauschal zu Verdächtigen noch Politiker pauschal zu Schuldigen erklären”, so der Bundespräsident.

Dies bedeute nicht, auf Auseinandersetzungen über die Flüchtlingspolitik oder über weitere Sicherheitsmaßnahmen zu verzichten. Es gelte aber, Augenmaß und die Achtung vor dem politischen Gegner zu bewahren.

Der Lkw-Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin mit Toten und Verletzten habe viele zutiefst erschrocken und verstört. “Der Terror, den wir seit Jahren weltweit erleben, ist plötzlich vorgedrungen bis in unsere Hauptstadt”, sagte Gauck. Damit seien Wut, Zorn, aber auch Gefühle von Angst und Ohnmacht entstanden.

Weiter sagte Deutschlands  Präsident, wenn man genau hinschaue, erkenne man jedoch: “Wir sind zusammengerückt als Gemeinschaft derer, die die Mitmenschlichkeit verteidigen.” Unterschiedliche Menschen hätten sich gestärkt, Wärme und Nähe gegeben. “Konfrontiert mit dem mörderischen Hass haben sie ihr Ja zum friedlichen und menschenfreundlichen Miteinander bekräftigt ihr Ja zum Leben.” (Quelle: bundespraesident.de)

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