Wahlkampf der Krakeeler

GiNN-BerlinKontor.-Meinung.—-Nach der Wahl sollte eine ehrliche Nabelschau der Wahlkämpfer vorgenommen werden. Die Linken, aber vor allem Die Grünen mussten Ader lassen und wollen nun wissen: Wer hat schuld. Fakt ist: Ihre großspurigen Versprechungen, Forderungen und Ankündigungen haben nicht gezogen. Viele Wählerinnen und Wähler folgten den linken Parolen nicht.  Nach dem Motto: “Hämmern! Hämmern! Bis der Nagel sitzt ” wurden die Nerven der Wähler allzu arg strapaziert.

Es war in den letzten Wochen unerträglich, den  ”krakeelenden” Spitzenpolitikern zuzuhören. Es fiel schwer, auch nur den Hauch von Glaubwürdigkeit durchblitzen zu sehen. Das selbstüberhöhende Geltungsbedürfnis, die rechthaberisch und arrogant, zum Teil im trotzigen Kasernenton vorgetragenen “Stakkato-Inhalte” der Grünen, Beschimpfungen und Beleidigungen der politischen Gegner dominierten fast alle Auftritte – im “Häuserkampf” wie in den Medien.

Das linke Lager wollte nicht erkennen und anerkennen, dass die sogenannte Mitte der Gesellschaft abgestoßen  von den penetranten Versuchen, sich in das Eigenleben der Bürger, in eigene Meinungen einzumischen und sogar vorzuschreiben, was man zu denken und zu wählen hätte. Viele Polit-Thesen wirkten wie Versuche, ideologische Thesen regelrecht zu oktroieren.

Dieser Mantra-Wahn vermittelte eine Respektlosigkeit gegenüber der politischen Meinung anderer. Von Toleranz keine Spur. Die besserwisserische, politische Propaganda, die schon verbissene Agitation eskalierte nach meiner Wahrnehmung bis zur hemmungslosen Demagogie.

So erklärte Jürgen TRITTIN, Vorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, er halte die FDP mit ihrem “Marktradikalismus mindestens für so extremistisch wie die Linkspartei mit ihrem Staatsfeteschismus”. SPD-Chef Sigmar GABRIEL sekundierte seinem Wunschpartner, als er die Liberalen als eine “asozial-radikale und verfassungsfeindliche Brandstifter-Partei” bezeichnete.

Die apodiktischen Thesen der Linksparteien im Wahlkampf, ihre ständigen Belehrungen fast immer gespickt mit konfusen Zahlenbombardements,  konnten mehrheitlich  nicht überzeugen. Erreicht wurde auch nicht die “Millionen der Mitte”, die sich offensichtlich genervt abdrehten. Fakt ist, dass DIE GRÜNEN und DIE LINKE gemeinsam fast 6 % der Stimmen im Vergleich zu den Wahlen vor vier Jahren 2009. verloren.

“In Deutschland existiert längst eine Unterschicht, die von der Politik nichts mehr erwartet”, so Gabriel verwundert. Es ist der gleiche Mann, der den deutschen Außenminister Guido WESTERWELLE einen “falschen Fufziger”,“Möchte-Gern-Berlusconi mit verfassungsfeindlichen Tendenzen”, einen “populistischen Führer”, und eine “schizophrene Persönlichkeit” sowie “rechthaberischer Schreihals” nannte. Hallo! Who is talking?

Der Ex-Generalsekretär der Liberalen, Christian LINDNER, kommentierte diese Ausfälle des SPD-Chefs mit den Worten: “Dieser Mann hat sich nicht unter Kontrolle und deshalb darf er auch keine Kontrolle über diesen Staat erhalten.”

Getreu der Gabriel-These: “Gelegentlich werden Hetze, Beleidigungen oder gar Bedrohungen als eine Art Folklore hingenommen” attackierte er die Bundeskanzlerin Angela MERKEL und nannte sie öffentlich “Verfassungsrowdy” und “Lügnerin”, um dann hinterherzuschieben: “Es ist so wichtig, dass wir Mitmenschlichkeit und Toleranz tatsächlich vorleben.”

Diese ungezogenen Polit-Krakeeler mussten am 22.09.2013 zur Kenntnis nehmen, dass sie den Wahlsieg der UNION nicht verhindern konnten. Der luxemburgische Ministerpräsident Jean-Claude JUNCKER kabelte nach Berlin: “Mit Freude stelle ich fest, dass die CDU/CSU die Wahlen in Deutschland deutlich gewonnen hat. Damit ist klargestellt, dass der von manchen für ganz Europa angekündigte Abgesang, der so genannten konservativen Kräfte der Mitte nicht stattfindet.” (BILD v. 23.09.)

THE NEW YORK TIMES berichtete am 23.09. aus Berlin: “Chancellor Angela Merkel took steps on Monday to form a new government, a day after she scored a stunning personal triumph in German national elections that cemented her position as the most powerful politician in Europe. Ms. Merkel became the only major European leader to be re-elected twice since the financial crisis of 2008, winning a strong popular endorsement for her mix of austerity and solidarity in managing the troubled euro zone.” (Quelle NYT)

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