Wachstumsprognose: 1 %

GiNN-BerlinKontor.—Die Konjunktur wird im laufende Jahr lediglich um 1,2 % anziehen, so die sogenannten Wirtschaftsweisen in ihrer am 12.11. in Berlin vorgelegten Wachstumsprognose für Deutschland.  Erwartet hatten sie zuvor 1,9 %. Für 2015 sehen die Wirtschafsforscher nur 1 %. Die zunächst befürchtete Rezession bliebe jedoch aus.

Die Wirtschtsexperten kritisierten nachdücklich dn Regierungskurs der Energiepolitik sowie sie die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik der Großen Koalition. Der Mindestlohn und die “Rente 63″ könnte sich negativ auf die Konjunktur ausgewirken. Der Arbeitsmarkt in Deutschland bleibe jedoch unverändert robust, so das Gutachten.  Die Arbeitslosenquote sieht man weiterhin bei 6,7 %.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar GABRIEL (SPD) erklärte, er könne die Kritik des Rates an den arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Reformen der CDU/CSU/SPD-Bundesregierung nicht nachvollziehen. Die Berater hätten “einen künstlichen Gegensatz zwischen wirtschaftlicher Effizienz und Gerechtigkeit konstruiert , der in dieser Form nicht besteht.” Ziel der Bundesregierung sei es , Teilhabemöglichkeiten und Teilhabegerechtigkeit für breite Bevölkerungsschichten und damit zugleich die Chancen für Wachstum und Wohlstand zu verbessern”, so Gabriel.

Die Bundesregierung wird im Januar 2015 zum Gutachten des Sachverständigenrates Stellung nehmen. (Quelle: bundesregierung.de/bmwi.de)

Zum Jahresgutachten 2014/2015 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erklärte der Präsident der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Ingo KRAMER, die  Eintrübung der konjunkturellen Lage sollte ein Warnsignal für die Bundesregierung sein, die Wirtschaft nicht noch weiter zu belasten. Zu Recht fordert der Sachverständigenrat eine Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik: Wachstumsstärkung muss Vorrang vor weiterer Umverteilung haben. Richtigerweise machen die Wirtschaftsweisen deutlich, dass das Ausmaß der Umverteilung in Deutschland im internationalen Vergleich schon jetzt hoch ist.

Die Große Koalition dürfe  nicht riskieren, dass sich die konjunkturelle Schwäche auf den bislang noch robusten Arbeitsmarkt niederschlägt. Auch deshalb dürften Werkverträge und Zeitarbeit nicht eingeschränkt werden, so der BDA-Chef Kramer.

In Zeiten eines unsicheren außenwirtschaftlichen Umfelds ist es umso wichtiger, dass die Bundesregierung die Rahmenbedingungen für private Investitionen in Deutschland verbessert. Dazu gehört, möglichst bald die degressive Abschreibung wiedereinzuführen, um Investitionsimpulse zu geben. (Quelle: arbeitgeber.de)

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