Konjunktureller Aufschwung

GiNN-BerlinKontor.—Die Wirtschaftsforschungsinstitute haben am 17.10. in Berlin ihre erste Gemeinschaftsdiagnose in neuer Zusammensetzung vorgestellt. Danach steht Deutschland gegenwärtig am Beginn eines konjunkturellen Aufschwungs. Die günstigen binnenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen kämen in einem freundlicheren wirtschaftlichen Umfeld wieder mehr zum Tragen. Die Instutute  warnen jedoch nachdrücklich vor Steuererhöhungen und lehnen einen gesetzlichen Mindestlohn von € 8.50 ab. 

Weiter heißt es: Der Rückgang der Unsicherheit im EURO-Raum, günstige Finanzierungsbedingungen sowie eine sich leicht belebende Weltwirtschaft würden die Investitionen beflügeln.

Die weitere Zunahme der Beschäftigung und die steigenden Einkommen – so die Wirtschafsforschunginstitute – förderten den privaten Konsum. Angesichts der schwachen Entwicklung im Winterhalbjahr 2012/2013 erwarten die Institute für das Jahr 2013 einen Zuwachs des Bruttoinlandprodukts von preisbereinigt 0,4 %. Für  2014 rechnen die Konjunkturexperten dann mit einem deutlichen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 1,8 %.

Im Aufschwung verbessere sich auch die Lage der öffentlichen Haushalte. Die Institute raten zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den zu erwartenden Überschüssen.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Philipp RÖSLER (FDP) dazu: “Die Forschungsinstitute bestätigen weitgehend unsere eigene Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung. Die deutsche Wirtschaft ist nach dem zurückliegenden schwachen Winterhalbjahr auf einen stabilen Wachstumspfad eingeschwenkt… Die Institute zeigen auf, dass die Wachstumsdynamik ganz entscheidend von den heimischen Schubkräften – der steigenden Beschäftigung, dem kräftigen privaten Konsum, den wieder anziehenden Investitionen – getragen wird. Es bleibt daher zu hoffen, dass auch die künftige Bundesregierung die Rahmenbedingungen so setzt, dass Unternehmen und Arbeitsplätze nicht weiter belastet werden.”

Die Bundesregierung wird ihre eigene Herbstprojektion am  23. Oktober vorstellen. (Quelle: bmwi.de)

Mitglieder der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose (Herbst 2013):
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin
ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.
Institut für Wirtschaftsforschung Halle
in Kooperation mit:
Kiel Economics
Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung

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