USA: “Wir müssen führen”

GiNN-BerlinKontor.—US-Präsident Barack H. OBAMA hat vor der Militärakademie der USA in West Point/New York (United States Military Academy=USMA)*) erklärt, Amerika müsse “auf der Weltbühne immer führen. Wenn wir es nicht tun, kein andere wird es tun”. Obama: “America must always lead on the world stage.  If we don’t, no one else will.   Amerika würden auch künftig ihre militärische Macht einsetzen, wenn “die Sicherheit unseres Volk in Gefahr ist und die Kerninteressen der Vereinigten Staaten von Amerika bedroht sind.” (Using military force when our core interests are at stake or our people are threaten.”)

Vor den jungen Offizieren des Abchlussjahrgangs der USMA sagte Obama, auch die Partnerländer, in denen sich der Terrorismus etabliere, müssten künftig ihren Kampf mit der US-Strategie abgleichen. Internationale Organisationen und Bündnisse wie NATO und UNO müssten gestärkt werden. Demokratie und Menschenrechte seien nicht nur idealistische Angelegenheiten, sondern Teil der nationalen Sicherheit aller Staaten der freien Welt. Die größte Gefahr – “hier und im Ausland ist immer noch der Terrorismus”, warnte Obama. Wer das nicht sähe, sei naiv. Große militärische Operationen wie z.B. in Afghanistan seien jedoch – so Obama – nicht mehr zeitgemäß.

In seiner Rede vor der US-Militärakademie “West Point”  betonte der Präsident, die US-Nachrichtendienste hätten “großartige Arbeit geleistet und wir werden auch weiterhin unsere Quellen und unsere Verfahrensweise schützen.”   Obama wörtlich: “Our intelligence community has done  outstanding work, and we have to continue to protect sources and methods.”

Dies  müsse jedoch “öffentlich und verständlich” erklärt werden, sonst hätte die Propaganda der Terroristen leichtes Spiel, sagte der Präsident.  Zudem vergrößere es das  internationale Misstrauen, “es unterhöhlt unsere Legitimität und unsere Glaubwürdigkeit gegenüber unserem Volk und unseren Partner.”

Die im Anti-Terror-Kampf notwendigen  Gegenmaßnahmen  müssten folglich  ”transparenter” gemacht werden, man müsse erklären, wie und warum “wir auch unsere nachrichtendienstlichen Operationen ausführen müssen, um uns zu schützen.” Gemeinsam mit den Verbündeten hätte Amerika  so Al Qaida in die Schranken weisen können.

Kritik aus dem Ausland – die internationale Meinung – müsse man ernst nehmen, sagte Obama. Amerika würde jedoch  ”niemals  um Erlaubnis bitten, wenn wir unsere Heimat, unser Land und unsere Lebensart schützen (müssen).”  Obama wörtlich: “International opinion matters, but America will  never ask permission to protect our people, our home land or our way of life”.

Der Präsident sprach sich jedoch nachdrücklich für Diplomatie und Partnerschaften mit anderen Ländern aus und warnte vor der Annahme, dass sich alle globalen Probleme militärisch lösen lassen.

Die Vereinigten Staaten werden – so Obama – ihre Streitkräfte bis Ende 2016 aus Afghanistan abziehen,  die standardmäßige Sicherheitspräsenz an diplomatischen Vertretungen werde jedoch  erhalten bleiben. Den Krieg in Afghanistan würde man “verantwortungsbewusst” beenden.

Obama ist überzeugt, dass der Kern der Al-Qaida “fast vollständig zerstört” sei. Er kündigte eine neue Strategie zur Terror-Bekämpfung an.

*)Die United States Academy (USMA) ist eine der renommiertesten Hochschulen der Vereinigten Staaten. Die Militärakademie “West Point” ist eine Einrichtung des übergeordneten US Army Training and Doctrine Command (TRADOC) und bildet einen Anteil von etwa 25 % des Offiziernachwuchses des US-Heeres aus.Die Absolventen der Akademie erhalten den akademischen Grad eines Bachelors und sind gleichzeitig Leutnant des US-Heeres. (Quelle: whitehouse-gov/info us-embassy/AD/wikipedia)

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