USA vor Staatspleite? – € 11 Billionen Schulden

GiNN-BerlinKontor.—US-Finanzminister Timothy  F. GEITHNER  hat in einem Schreiben an den US-Kongress vor einem Staatsbankrott gewarnt,  der bereits “zwischen am 31. März  und dem 16. Mai 2011″ eintreten könne, falls die von der US-Regierung gesetzte Schulden-Obergrenze von US-$ 14,3 (ca.€ 11 Mrd.) nicht  rechtzeitig angehoben werde. Derzeit verzeichet Amerika Schulden in Höhe von  US-$ 13,95 Billionen! Zur Erinnerung: 1 Billion sind 1000 Milliarden.

Geithner forderte den Kongress auf, die Schulden-Obergrenze sofort anzuheben (“quick action”), da sonst “katastrophale wirtschaftliche Konsequenzen”  ausgelöst würden, die Jahrzehnte andauern könnten (” that would spark catastrophic economic consequences that would last for decades.”). Eine Zahlungsunfähigkeit  der USA würde wahrscheinlich weitaus gravierender sein, als die Folgen der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise.  Millionen von Arbeitsplätzen gingen verloren, der US-Dollar würde schweren Schaden nehmen, die sozialen Hilfen gestoppt und die Streitkräfte im Abwehrkampf  geschwächt werden, so  US-Treasury Secretary  Geithner in seinem dramatischen  4-Seiten-Brief an die US-amerikanischen Gesetzgeber. Es wäre zutiefst unverantwortlich, wenn die Schulden-Obergrenze nicht noch in diesem Monat angehoben würde
Die USA sind lediglich noch rund US-$ 400 Milliarden von  der “Schallmauer”  für die Staatsverschuldung entfernt. Republikanische Haushaltspolitiker lehnten bisher eine weitere Anhebung strikt ab. Der Schuldenstand sei bereits hoch genug.

Der neue republikanische Mehrheitsführer im US-Repräsentantenhaus, John BOEHMER (61),  sagte dazu in einer ersten Stellungnahme,  die USA dürften mit ihren Schulden “nicht in Verzug geraten”.  Dennoch dürfe sich Amerika nicht weiterhin  “sorglos Geld borgen und immer tiefer in dieses Loch rutschen.” Die US-Bevölkerung werde eine solche Anhebung auch nicht akzeptieren, wenn diese nicht mit “konstruktiven Aktionen” seitens Obama und des Kongresses zur Verringerung der Staatsausgaben einhergehe, so Beohmer.

“Wir finden uns zusammen in einer Zeit großer Herausforderungen”, sagte der neue “3. Mann im Staate” und verwies auch auf die fast 10 % hohe Arbeitslosigkeit in den USA. Viel Arbeit und harte Entscheidungen stünden bevor, so Boehner, der bei seinen Reden oft in Tränen ausbricht. “Wir können nichts weiter auf die lange Bank schieben. Die Menschen haben dafür gestimmt, die Politik des ‘weiter so’ zu beenden. Heute führen wir diesen Auftrag aus.”

Die Republikaner hatten nach ihrem Wahlerfolg Anfang November 2010 die Mehrheit im US-Repräsentantenhaus übernommen. Im US-Senat haben Obamas Demokraten trotz Verlusten noch eine knappe Mehrheit.

2 Gedanken zu “USA vor Staatspleite? – € 11 Billionen Schulden

  1. “Die USA dürfen mit Ihren Schulden nicht in Verzug geraten”… so ein Mist. Würde gerne wissen wie viel davon Schulden an Deutschland sind :/

    Wie soll man so viel Kohle reinholen bei den Ausgaben die das machen wohlen ohne Geld “beim kleinen Ami” zu holen…

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