Amerika verschärft Druck auf Syriens Staatschef

GiNN-BerlinKontor.—US-Außenministerin Hillary CLINTON hat in Washington D.C. das gewalttätige Vorgehen des Assad-Regime  in Syrien gegen die eigene Bevölkerung scharf kritisiert und erklärt, man müsse den Druck auf den syrischen Diktator erhöhen, “einschließlich zusätzlicher Sanktionen”.  Assad sei verantwortlich für den Tod von mehr als 2000 Menschen.  Es würden sich in den Straßen Syriens “unglaubliche Tragödien abspielen”.  Die Tötung eines einjährigen Kindes durch die Panzer und Soldaten des syrischen Regimes sei ein drastisches Beispiel dafür, was dort geschieht, sagte Clinton auf einer Pressekonferenz. Präsident Assad habe die Legitimität, die syrische Bevölkerung zu regieren, verloren.
Die Vereinigten Staaten – so die US-Außenministerin – setzten sich sehr für eine Einigung und Fokussierung in der internationalen Meinung ein, um Schritte in Richtung einer geeinten Reaktion auf die stattfindenden Gewalttaten zu unternehmen.  “Wir stehen voll und ganz hinter der Erklärung des Präsidenten des UN-Sicherheitsrates, auf die wir uns geeinigt haben, und die die weit verbreiteten Menschenrechtsverletzungen und den Einsatz von Gewalt gegen Zivilpersonen durch syrische staatliche Stellen verurteilt. Wir rufen gemeinsam mit dem UN-Sicherheitsrat die syrischen Behörden dazu auf, die Gewalt gegen die betroffenen Städte zu beenden, ihren Verpflichtungen im Rahmen des Völkerrechts nachzukommen und den internationalen Hilfsorganisationen und ihren Mitarbeitern umgehend und uneingeschränkt Zugang zu gewähren”, so Hillary Clinton.

Amerika unterstützt nach den Worten Clintons  die Syrer in ihren Bestrebungen für einen friedlichen und geordneten Übergang zur Demokratie: “Wir wissen, dass es Zeit braucht, bis ein breiteres internationales Bündnis entsteht, das die Vorgänge in Syrien verurteilt.”  Die Sanktionen dürften sich nicht nur auf die der Vereinigten Staaten beschränken, mahnte die US-Außenmninisterin; “da wir – offen gesagT – nicht viele Geschäfte mit Syrien machen. Daher brauchen wir beispielsweise auch die Europäer oder die arabischen Länder und andere. Wir müssen viel lauter werden, unsere Stimmen effektiver und im Einklang erheben, um Druck auf das Assad-Regime auszuüben. Wir arbeiten daran, dies zu erreichen.” Quelle:(usembassy gov/amerika dienst)

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