USA verhandeln mit Taliban

GiNN-BerlinKontor.—Die USA sind zur Aufnahme direkter Gespräche mit den radikal-islamischen Taliban bereit. In Doha/Emirat Qartar, wo die Taliban eine diplomatische Vertretung (“Büro Islamisches Emirat von Afghanistan”) eröffneten, sollte ein erstes Treffen bereits am 20. Juni stattfinden. Dieser Termin wurde jedoch abgesagt, um sich nochmals mit Kabul “abzustimmen” , wurde gemeldet. Afghanistans Präsident Hamid KARSAI hatte weitere Verhandlungen Gespräche über ein Sicherheitsabkommen mit den USA aufgekündigt.

US-Präsident Barack OBAMA sagte dazu in Berlin, die afghanische Regierung sei unterrichtet und eingeladen worden. Man befinde sich jedoch nach wie vor “mitten im Krieg”. Zur Reaktions Kabuls sagte Obama, die US-Regierung habe mit Widerstand und Spannungen gerechnet.  Man müsse jedoch “den Prozess der Verständigung zwischen den Konfliktparteien fortzusetzen”.

Auf einer PK in Berlin sagte Obama wörtlich: “This is going to be a difficult process.  The parties there have been fighting for a very long time, even before 9/11, and we don’t expect that it will be easy, but we do think ultimately we’re going to need to see Afghans talking to Afghans about how they can move forward and end the cycle of violence there so that they can start actually building their country.”

Zuvor hatte Präsident Karsai in einer Militärakademie in der Nähe von Kabul erklärt, die Sicherheitsverantwortung werde sofort auf die afghanischen Truppen übergehen. Daszu sagte Obama auf einer PK in Berlin: “ We welcome President Karzai’s announcement yesterday that Afghan forces will soon take the lead for security across the country, which is an important milestone — one that we established in our NATO summit.  Even as we wind down the war responsibly and NATO’s combat mission in Afghanistan comes to an end, we’re going to have to continue to invest in the shared capabilities and interoperability painstakingly built by the tremendous sacrifices of our troops.  And I appreciate Germany’s interest in making sure that even after our troops are no longer involved in combat operations that we can continue to see progress in Afghanistan.”

NATO-Generalsekretär Anders Fogh RASMUSSEN sagte in Kabul: “Der Schwerpunkt unserer Truppen verschiebt sich jetzt vom Kampf zur Unterstützung. Wir werden die afghanischen Truppen bei Bedarf weiter bei Operationen unterstützen. NATO werde aber diese Operationen “nicht mehr planen, durchführen oder anführen,” so Rasmussen.

Nach Beendigung des NATO-Kampfeinsatzesam Hindukusch Ende 2014 soll nur noch eine “sehr verkleinerte” Truppe in Afghanistan verbleiben. (nt-v/ard/Whitehouse.gov,))

 

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