USA und China

GiNN-BerlinKontor.— The White House hat offensichtlich grosses Interesse an einer Intensivierung der Beziehungen zur Volksrepublik China. Die China-Politik der Vereinigten Staaten wird “koordiniert” von Präsident Barack H. OBAMA National Security Adviser Thomas E. DILLON, der – so THE NEW YORK TIMES (09.04.) – alle  8 (!) Begegnungen Obamas mit dem chinesischen Staatspräsidenten HU Jintao vorbereitet hat. Obama schickt seinen Handelsminister und US-Chinesen als Botschafter nach Peking.

Die Obama-Administration will offensichtlich die Beziehungen zu China neu aufstellen und stabilisieren.  Die “Neuorientierung” wurde eingeleitet, als – wie es heißt -  US-Präsident Obama mit Hu telefonisch vereinbarte,  dass China im VN-Sicherheitsrat bei der Abstimmung zur Resolution 1973 zum militärischen Eingreifen in Libyen nicht von seinem Veto-Recht Gebrauch macht, sondern sich mit Russland, Brasilien. Indien und Deutschland der Stimme enthält.  Peking hätte das Eingreifen im Mittelmeer verhindern können.

Das US-Aussenministerium bestätigte, dass der US-amerikanische Botschafter in Peking/Beijing,  Jon M. Huntsman Jr, Ende April China verlassen wird und sich bei den Republikanern um die Präsidentschaftsnominierung 2012 bemühen will, wie die NYT genüßlich notiert. Ein politischer Gegner Obamas also auf diplomatischer Bühne im hot spot China, der selbst US-Präsident werden will. Huntsmann lebte viele Jahre als Missionar der Mormonen in Taiwan und war früher Gouverneur in Utah.

Nachfolger Huntsman wird der Handelsminister im Obama-Biden-Kabinett, Gary Faye LOCKE (61). Von 1997 bis 2005 war Locke Gouverneur des Bundesstaates Washington und der erste “Ministerpräsident” chinesischer Abstammung in der Geschichte der USA. Seine Ernennung zum US Ambassador to China muss noch durch den US-Senat bestätigt werden.

Gleichzeitig wird gemeldet, dass der bisherige China-Experte Obamas. Jeffrey A. BADER, das Weiße Haus verlassen wird.  Sein Nachfolger wird Daniel R. RUSSEL, der im Nationalen Sicherheitsrat sitzt und der Japan-Experte ist.

Auch der stellvertretende US-Aussenminister James B. STEINBERG, der im State Department für China zuständig  war, verlässt den diplomatischen Dienst. Ihn zieht es an eine US-Universität. (Quelle: The New York Times)
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