USA – EUROPA

Washington-AD.-—Nachfolgend veröffentlichen wir eine Übersicht des Weißen Hauses zur Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (Transatlantic Trade and Investment Partnership – T-TIP) vom 17. Juni 2013: “Präsident Barack Obama hat am 18.06.2013 gemeinsam mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel BARROSO, und dem Präsidenten der Europäischen Rats, Herman VAN ROMPUY, die Aufnahme von Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäische Union über ein Transatlantisches Handels- und Investitionsabkommen angekündigt. Die erste Verhandlungsrunde zur T-TIP wird am 8. Juli unter Federführung des Büros des US-Handelsbeauftragten in Washington D.C. stattfinden.”  

“Bei der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft handelt es sich um ein ehrgeiziges und umfassendes Handels- und Investitionsabkommen mit hohen Standards, das für die Vereinigten Staaten auf internationaler Ebene wesentliche Vorteile für die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit, die Schaffung von Arbeitsplätzen und für Wachstum bietet.

Ziel von T-TIP ist die Förderung des Wirtschaftswachstums in den Vereinigten Staaten und der EU sowie die Erhöhung der Zahl der mehr als 13 Millionen amerikanischer und europäischer Arbeitsplätze, die durch den bestehenden transatlantischen Handel und Investitionen bereits geschaffen wurden.

Insbesondere soll T-TIP:

⦁ die EU-Märkte weiter öffnen und so das Volumen von 458 Milliarden US-Dollar an Gütern und Dienstleistungen weiter erhöhen, die die Vereinigten Staaten 2012 in die EU, ihren größten Exportmarkt, ausgeführt haben.

⦁ die regelgestützten Investitionen fördern, um die umfangreichsten Investitionsbeziehungen der Welt zu stärken. Die Vereinigten Staaten und die EU tätigen insgesamt bereits Investitionen in Höhe von fast 3,7 Billionen US-Dollar in der Wirtschaft des jeweils anderen (Stand: 2011).

⦁ alle Zölle im Handel abschaffen.

⦁ kostenintensive nichttarifäre Handelshemmnisse „hinter der Grenze” beseitigen, die den freien Fluss der Waren, einschließlich von Agrarerzeugnissen, behindern.

⦁ den Markt weiter für den Handel im Dienstleistungsbereich öffnen.

⦁ die Kosten deutlich reduzieren, die aufgrund unterschiedlicher Vorschriften und Standards entstehen, indem mehr Kompatibilität, Transparenz und Zusammenarbeit gefördert werden, während unsere hohen Anforderungen an Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz weiterhin erfüllt werden.

⦁ Regeln, Prinzipien und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei Themen von globalem Interesse entwickeln, unter anderem in den Bereichen geistiges Eigentum und Marktdisziplin für staatliche Unternehmen und nichttarifäre Handelshemmnisse, die ausländische Produkte und Dienstleistungen durch Lokalisierungsauflagen diskriminieren.

⦁ die globale Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen fördern.”

Fact Sheet: Transatlantic Trade and Investment Partnership (T-TIP)

Today President Obama, together with European Commission President Barroso and European Council President Van Rompuy, announced that the United States and the European Union (EU) will be launching negotiations on a Transatlantic Trade and Investment Partnership (T-TIP) agreement.  The first round of T-TIP negotiations will take place the week of July 8 in Washington, D.C., under the leadership of the Office of the U.S. Trade Representative.

T-TIP will be an ambitious, comprehensive, and high-standard trade and investment agreement that offers significant benefits in terms of promoting U.S. international competitiveness, jobs, and growth.

T-TIP will aim to boost economic growth in the United States and the EU and add to the more than 13 million American and EU jobs already supported by transatlantic trade and investment.

In particular, T-TIP will aim to:

  • Further open EU markets, increasing the $458 billion in goods and private services the United States exported in 2012 to the EU, our largest export market.
  • Strengthen rules-based investment to grow the world’s largest investment relationship.  The United States and the EU already maintain a total of nearly $3.7 trillion in investment in each other’s economies (as of 2011).
  • Eliminate all tariffs on trade.
  • Tackle costly “behind the border” non-tariff barriers that impede the flow of goods, including agricultural goods.
  • Obtain improved market access on trade in services.
  • Significantly reduce the cost of differences in regulations and standards by promoting greater compatibility, transparency, and cooperation, while maintaining our high levels of health, safety, and environmental protection.
  • Develop rules, principles, and new modes of cooperation on issues of global concern, including intellectual property and market-based disciplines addressing state-owned enterprises and discriminatory localization barriers to trade.
  • Promote the global competitiveness of small- and medium-sized enterprises.(Quelle: US-Botschaft Berlin, Abteilung für öffentliche Angelegenheiten/Amerika-Dienst -AD)

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