US-Wirtschaft erholt sich

GiNN-BerlinKontor.–- Laut US-Präsident Barck H.OBAMA ist die US-Wirtschaft auf gutem Wege – “the U.S. economy is on its way to meet the goal of doubling exports from 2010 levels by the end of 2014″. Bis Ende 2014 soll die Verdopplung der Exportzahlen von 2010 erreicht sein. Obama  drängte die politischen Entscheidungsträger dazu – Freihandelsabkommen,die Transpazifische Partnerschaft (TPP) und die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft – voranzubringen, um Wachstumsimpulse beizubehalten.

Bei einem Treffen des Exportrates des Präsidenten (President’s Export Council) am 12. März im Weißen Haus sagte Obama: „Wir sind auf dem besten Wege, ein sehr ehrgeiziges Ziel zu erreichen, das wir uns vor einigen Jahren gesteckt haben, nämlich die Verdopplung amerikanischer Exporte.“ Er fügte hinzu, viele der neuen Arbeitsplätze in unterschiedlichen Sektoren „sind durch Export geschaffen worden“.

„Die Frage lautet nun: Wie können wir diese Entwicklung aufrechterhalten?“, sagte er. „Zum Teil können wir dies durch starke Handelsabkommen schaffen.“

Der amerikanische Gesetzgeber hat in den vergangenen Jahren Handelsabkommen mit Panama, Kolumbien und der Republik Korea geschlossen, und der Präsident sagte, seine Regierung „geht“ bei der Schaffung eines Handelsabkommens mit höchsten Standards , der Transpazifischen Partnerschaft (Trans-Pacific Partnership – TPP) „energisch vor“.

Die TPP „setzt Maßstäbe um sicherzustellen, dass der Handel frei und gerecht abläuft. Für diejenigen von uns, die hohe Standards für Beschäftigung und Umwelt einhalten, kann es offensichtlich enorme Vorteile haben, zur Erwirtschaftung von Milliarden von Dollar und zur Schaffung von Millionen Arbeitsplätzen beitragen, wenn diese hohen Standards auch in der am schnellsten wachsenden und am dichtesten bevölkerten Region der Welt gelten“, sagte er.

Außerdem arbeiten die Vereinigten Staaten daran, den Handel mit ihrem größten Handelspartner, der Europäischen Union (EU), durch die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft auszuweiten, die darauf abzielt, einige bestehende Hindernisse zwischen beiden Seiten abzubauen und Unterschiede beim Regulierungsansatz auszugleichen, so Obama.
Obama sagte, die EU sei „stärker an einem Abkommen interessiert als in der Vergangenheit“, da sie nach Sparmaßnahmen aufgrund der wirtschaftlichen Rezession und in Ermangelung einer „aggressiveren Handelskomponente“ nach „einem Rezept für Wachstum“ suche.

In Gesprächen mit europäischen Partnern „konnten wir einige der Differenzen beilegen“, sagte er.

„Wir haben im Hinblick auf Regulierungen und Zölle Bereiche identifiziert, in denen wir Regelungen angleichen können, ohne dass eine der beiden Seiten Schaden davonträgt, sondern damit der Handel zwischen unseren Ländern reibungsloser funktioniert“, sagte Obama.

Ein Mitglied des Rates, die demokratische Senatorin Amy Klobuchar aus Minnesota, sagte, in den Vereinigten Staaten gäbe es „zunehmend größere politische Unterstützung für gerechte Handelsabkommen“, da sie das Potenzial für mehr Arbeitsplätze bergen.

„Sie schaffen eine Art der Unterstützung für Abkommen für fairen Handel, die weitaus organischer ist und jeden im Land erreicht. Ich denke, wir müssen dies als Element im Hinterkopf behalten, das gut für die Wirtschaft ist, aber auch für mehr Unterstützung für diese neue Weltwirtschaft sorgt“, sagte sie.
TOURISMUS

Klobuchar sagte zudem, die Zahlen im Tourismussektor seien ebenfalls gestiegen, und bei Touristen aus China um 50 Prozent. Viele asiatische Touristen besuchten die Mall of America in ihrem Heimatstaat, fügte sie hinzu.

Der Präsident gab an, dass der Umsatz im Tourismussektor als US-Export gerechnet werde, und dass die Vereinigten Staaten das Verfahren zur Erteilung von Visa beschleunigen konnten, um mehr Besucher anzulocken.

„Wir können erfolgreich Besucher für uns begeistern, und die Vereinigten Staaten als einem attraktives Reiseziel bewerben“, sagte er. Diese Bemühungen erstreckten sich auch auf Brasilien, wo „wir die Wartezeit bis zur Erteilung eines Visums drastisch reduzieren konnten.“

„Das Ergebnis einiger diese Maßnahmen ist ein signifikanter Anstieg des Tourismus aus Südamerika“, sagte er. Brasilianer seien nun eine der größten Besuchergruppen Floridas.

Der Präsident sagte, kleine und mittlere Unternehmen müssten auch von dem zunehmenden Handel profitieren. Für diese Unternehmen gebe es laut Obama nicht nur die Möglichkeit, große Unternehmen zu beliefern, sondern auch unmittelbar mit direkten Exporten in den weltweiten Handel einzusteigen.

Die Vereinigten Staaten müssten zudem ihre Infrastruktur so gestalten, dass sie auf den globalen Klimawandel reagieren können, indem sie ihre Binnenwasserwege wie beispielsweise den Mississippi besser verwalten. Hier sinke der Wasserspiegel, so Obama.

„Ob wir weiterhin Schiffe nutzen können, um zahlreiche Waren aus dem Zentrum der Vereinigten Staaten in Häfen auf der ganzen Welt zu verschiffen, wird von unserer Infrastruktur abhängen“, sagte er.

Um ihre Ziele bei Export und Handel zu erreichen, werden die Vereinigten Staaten weiterhin „großartige Produkte herstellen und großartige Dienstleistungen erbringen“ müssen, sagte der Präsident vor dem Rat, und dies wird die Einstellung „großartiger Arbeitskräfte“ verlangen. (Quelle: Amerika-Dienst-AD)

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