US-Wahl: Der “schwarze Kennedy” liegt vorne

GiNN-BerlinKontor.–In den aktuellen Meinungsumfragen liegt der Bewerber der Demokratischen Partei für das US-Präsidentenamt, Barack Hussein OBAMA (46), den man hier in USA auch den “schwarzen Kennedy” nennt, derzeit weit vor seinem republikanischen Konkurrenten, John McCAIN (72). Die Hälfte aller Befragten – 50 % – gaben an, Obama wählen zu wollen, nur gut ein Drittel – 36 % – wollen dem Republikaner McCain die Stimme zu geben.

Die stark steigende Sympathie hat der afro-amerikanische Senator aus dem US-Staat Illinois vor allem den Hillary R. Clinton-Fans zu verdanken. Nach ihrem Ausstieg aus dem Wahlkampf stehen sie nun nahezu geschlossen hinter Obama. Neuesten Umfragen zufolge wünschen sich 53 % Mrs Clinton als “running mate” Obamas, der im Falle eines Wahlsieges dann die frührere First Lady im Weißen Haus als Vize-Präsidentin an seiner Seite hätte.

Seit der Ermordung des US-Präsidenten John F. Kennedy am 22. November 1963 in Dallas/Texas hat der Posten des “Veep”, wie man in Amerika das Amt des stellvertretenden Präsidenten auch nennt, an Bedeutung gewonnen. Damals wurde der unbekannte Texaner Lyndon B. Johnson “über Nacht” Präsident der Vereinigten Staaten.

Der Vizepräsident hatte bis dahin keine grosse Rolle gespielt, er galt eher als protokollarischer Repräsentant der US-Regierung, der zum Beispiel zu Staatsbegräbnissen is Ausland entsandt wurde. Nach dem plötzlichen Präsidentenwechsel 1963 war den Amerikaner klar geworden, dass der Stellvertreter des Chief Executives “nur einen Herzschlag vom Präsidentamt entfernt ist”. Spätere Vizepräsidenten hatten dann “das Format” eines Fritz Mondale, Al Gore, George H.W. Bush und Dick Cheney.

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