US-und deutsche Aktien

GiNN-BerlinKontor.—Das Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel  (Kiel Institute for the World Economy) teilt mit: “Internationale Investoren machen sich nicht nur über die absolute Höhe der Aktienindizes Sorgen, sondern es fällt ihnen auch schwer, die unterschiedlichen Aktienmärkte zu verglei­chen und so ihre Portfolios optimal zu gewichten. Mit anderen Worten, die relative Bewer­tung der Aktienindizes stellt eine besondere Herausforderung dar.

Ein neuer Index für reale Wechselkurse, den die Autoren Axel Jochem und Stefan Reitz in einem aktuellen Kiel Policy Brief vorstellen, könnte hier weiterhelfen.
Der sogenannte REFER (Real Effective Financial Exchange Rate) stellt eine Möglichkeit dar, die relative preisliche Wettbewerbsfähigkeit des Aktienmarktes eines Landes im internationa­len Vergleich zu messen.

Die Konzeption des Indexes entspricht im Wesentlichen realer ef­fektiver Wechselkurse, aber er verwendet statt der üblichen Güterpreise relative Aktienkurs­indizes als Deflatoren. Damit wird der höheren Bedeutung von internationalen Kapitalströ­men im Vergleich zu internationalen Handelsströmen besser Rechnung getragen.

In ihrer mathematischen und empirischen Analyse zeigen die Autoren anhand von aktuellen und fundamentalen Werten ihres REFER-Indexes, dass deutsche und US-amerikanische Ak­tien aktuell eher überbewertet scheinen, während italienische, japanische und zu einem ge­wissen Grad auch französische Aktien wohl eher unterbewertet sind” (Quelle: ifw-kiel).

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