US-Präsident zu Ägypten

GiNN-BerlinKontor.-–US-Präsident Barack H. OBAMA hat nach den Ausschreitungen zwischen den ägyptischen Sicherheitskräften und der Muslimbruderschaft die zweimal im Jahr mit Ägypten stattfindenden Militärübungen abgesagt. „Wir wollen zwar unsere Beziehungen zu Ägypten aufrecht erhalten, aber unsere traditionelle Zusammenarbeit kann nicht fortgesetzt werden, als sei nichts geschehen, wenn Zivilisten auf den Straßen getötet und die Rechte der Menschen eingeschränkt werden“, so Obama am 15. August in Chilmark (Massachusetts).

Obama sagte, dass die Spirale der Gewalt und die Eskalation auf beiden Seiten, die die Polarisierung im Land vorantreibe, „aufhören muss“, dass der Notstand aufgehoben und ein nationaler Versöhnungsprozess begonnen werden müsse, in dem alle Parteien ein Mitspracherecht über die Zukunft Ägyptens haben.

„Wir fordern die ägyptischen Behörden auf, die allgemeinen Rechte der Menschen zu achten. Wir rufen jene, die protestieren, dazu auf, dies friedlich zu tun, und verurteilen die Angriffe, die wir von Protestierenden gesehen haben, darunter auch Angriffe auf Kirchen“, so Obama. Er fügte hinzu, dass die Rechte von Frauen und religiösen Minderheiten im Land respektiert werden sollten.

„Versprechen müssen eingehalten werden, um eine transparente Verfassungsreform und demokratische Parlaments- und Präsidentschaftswahlen zu ermöglichen. Dieser Weg wird Ägypten helfen, die demokratischen Hoffnungen seiner Bürger zu erfüllen, und gleichzeitig Investitionen anzuziehen, Tourismus zu fördern und internationale Unterstützung zu erhalten, die dazu beitragen können, dass das Land seinen Bürgern Chancen eröffnen kann“, so Obama.

Die Vereinigten Staaten wollen der ägyptischen Bevölkerung in ihrem Streben nach einer besseren Zukunft ein Partner sein, aber es sei an den Ägyptern selbst zu bestimmen, wie diese Zukunft aussehen soll, sagte er.

„Wir erkennen die Komplexität der Situation. Während Mohammed Mursi in einer demokratischen Wahl zum Präsidenten gewählt wurde, hat seine Regierung nicht alle Gruppen repräsentiert und auch nicht die Ansichten aller Ägypter respektiert“, so Obama.

Die USA würden sichjdoch “nicht auf die Seite einer politischen Partei oder einer politischen Persönlichkeit stellen“.

„Ich weiß, dass es innerhalb Ägyptens verlockend ist, die Vereinigten Staaten, den Westen oder andere außenstehende Akteure dafür verantwortlich zu machen, was schiefgelaufen ist. Wir wurden von Anhängern Mursis dafür verantwortlich gemacht, wir wurden aber auch von der anderen Seite dafür verantwortlich gemacht, als hätten wir Mursi unterstützt. Diese Herangehensweise wird den Ägyptern nicht helfen, die Zukunft zu gestalten, die sie verdienen“, so Obama.

Die Vereinigten Staaten wollen, dass die Ägypter zusammenarbeiten, um als friedliches, demokratisches und wohlhabendes Land erfolgreich zu sein, und der Präsident räumte ein, dass dies nicht immer leicht sein würde.

„Es wird Anfangsschwierigkeiten geben. Es wird schwierige Tage geben. Die demokratische Reise der Vereinigten Staaten hat uns durch große Kämpfe geführt, um unsere Union zu perfektionieren. Von Asien bis zum amerikanischen Kontinent – wir wissen, dass ein demokratischer Übergang nicht in Monaten oder Jahren bemessen wird, sondern manchmal in Generationen“, so Obama.
President Obama says the United States is cancelling its biennial joint military exercise with Egypt, scheduled for September, in response to violence in the country between Egyptian security forces and the Muslim Brotherhood.

“While we want to sustain our relationship with Egypt, our traditional cooperation cannot continue as usual when civilians are being killed in the streets and rights are being rolled back,” Obama said August 15 in Chilmark, Massachusetts.

The president’s remarks came the day after hundreds were killed. He condemned the violence as well as the interim government’s decision to reinstitute emergency law.

Obama said the cycle of violence and escalation on both sides is feeding the country’s cycle of polarization and “needs to stop,” and that along with lifting the state of emergency, a national reconciliation process giving all parties a voice in Egypt’s future should begin.
“We call on the Egyptian authorities to respect the universal rights of the people. We call on those who are protesting to do so peacefully and condemn the attacks that we’ve seen by protesters, including on churches,” he said, adding that the rights of women and the country’s religious minorities should be respected.

“Commitments must be kept to pursue transparent reforms to the constitution and democratic elections of a parliament and a president. And pursuing that path will help Egypt meet the democratic aspirations of its people while attracting the investment, tourism and international support that can help it deliver opportunities to its citizens,” he said.

The United States wants to partner with the Egyptian people in their pursuit of a better future, but it is up to Egyptians themselves to determine what that future will be, he said.

“We appreciate the complexity of the situation. While Mohamed Morsy was elected president in a democratic election, his government was not inclusive and did not respect the views of all Egyptians,” he said.
But at the same time, “we don’t take sides with any particular party or political figure,” Obama said.

“I know it’s tempting inside of Egypt to blame the United States or the West or some other outside actor for what’s gone wrong. We’ve been blamed by supporters of Morsy; we’ve been blamed by the other side as if we are supporters of Morsy. That kind of approach will do nothing to help Egyptians achieve the future that they deserve,” he said.

The United States wants to see Egyptians work together to succeed as a peaceful, democratic and prosperous country, and the president acknowledged that it will be difficult at times.
“There are going to be false starts. There will be difficult days. America’s democratic journey took us through some mighty struggles to perfect our union. From Asia to the Americas, we know that democratic transitions are measured not in months or even years, but sometimes in generations,” Obama said. (Quelle: usinfo.de@state.gov /AD)

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