US: Krieg gegen IS-Terroristen

GiNN-BerlinKontor.—Die US-Regierung nennt die militärischen Aktionen gegen die “Islamischer Staat”-Terroristen im Irak und in Syrien erstmals “Krieg”. Das Weiße Haus und das Pentagon in Washington D.C. erklärten, die USA befänden sich “im Krieg mit IS – so wie wir uns im Krieg mit Al Qaida und deren Verbündeten rund um die Welt befanden und weiter befinden”.

Das US-Verteidigungsministerium: The United States is at war with the terror group ISIL, in the same way we are at war and continue to be at war with al-Qaida and its affiliates.”

Nach Beginn der US-amerikanischen Luftangriffe gegen Stellungen der IS-Terroristen hatte Washington bisher lediglich von einer “militärischen Terrorrabwehr-Operation” gesprochen.

London und Paris – so der Sprecher des Weißen Hauss – würden sich an den “air strikes” beteiligen . Der Präsident sprach von einer “internationalen Koalition”.  Amerika werde nicht allein handeln, sondern gemeinsam mit der NATO, aber auch mit den Partnerstaaten in der Region sowie mit ”Nicht-Alliierten”, die auch ein Interesse am Niederringen dieser Terroristen hätten.

Obama wörtlich: “We are working closely and cooperatively with our allies in NATO, with our allies in other countries around the world, with our partners in the region… we have signals from the other countries with whom we are not allies, but who have an interest.”

Aus Berlin wurde gemeldet, der verteidigungspolitische Sprecher der SPD- Bundestagsfraktion, Rainer ARNOLD, habe dringend geraten, die Bundeswehr sollte sich nicht an den US-Luftangriffen gegen die Terrormiliz IS beteiligen. Im Deutschlandfunk (DLF)  sagte er, dies sei ” gar nicht notwendig, weil die USA dies bereits leisteten”. Man habe Deutschland bisher auch gar nicht gefragt. Der Glaube – so der SPD-Verteidigungsexperte – man könne den Konflikt in Syrien und im Irak “aus der Luft klären”, sei  “von vorneherein falsch”, so das Mitglied im SPD-Fraktionsvorstand Rainer Arnold. im DLF.

BILD (13.09.) berichtete,  40 Bundeswehr-deutsche Fallschirmjäger bereiteten sich auf ihren Einsatz im Krisengebiet vor. Dies habe das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam bestätigt. Die Fallschirmjäger aus dem Bataillon 261 in Lebach, sollten ”kurdische Kämpfer der Peschmerga in den Gebrauch von Sturm- und Maschinengewehren einweisen”, so die BILD-Zeitung..

US-Präsident Obama erinnerte in Washington daran, dass die ISIL (Islamic State of Iraq and the Levant)  aus einem  Al Qaida-Ableger im Irak hervorgegangen sei. Diese Terroristengruppe sei weder islamisch noch ein Staat: “The terrorist group is neither Islamic nor a state”. Man werde sie “niedermachen und vernichten müssen” (“degrade and ultimately destroy”)  (Quellen: whitehouse.gov/Ddefense.gov-DoD News/rbb-inforadio)

 

 

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