US-Irak-Bericht: Schwere Anschuldigungen gegen China, Rußland,Frankreich und Syrien

GiNN/BerlinKontor.— In einem Bericht der US-amerikanischen Regierung über angebliche irakische Massenvernichtungswaffen heißt es u.a., Iraks Ex-Diktator Saddam Hussein habe versucht, die UNO-Sicherheitsrats-Mitglieder China, Russland, Frankreich, Syrien und die Ukraine zu seinen Gunsten zu beeinflussen.

Seit Beginn der neunziger Jahre bis kurz vor Kriegsbeginn habe der Irak insgesamt mehr als 11 Milliarden US-Dollar aufgewandt, um die gegen das Land verhängten Strafmaßnahmen der UNO aufzuweichen.

Es sei ein Netzwerk aus irakischen Firmen aufgebaut worden, dass unter anderem die Aufgabe gehabt habe, Kontakte zu ranghohen Mitarbeitern ausländischer Regierungen aufzubauen. Diese wiederum hätten Geschäfte an Firmen in ihren eignen Ländern vermittelt, die die UNO-Sanktionen unterlaufen.

Ziel der irakischen Politik sei es gewesen, nach Ende der Sanktionen die Produktion von Massenvernichtungswaffen aufzunehmen.

Als Beweis für die Anschuldigungen ist dem US-Bericht im Annex B eine Liste beigefügt, die ausschließlich Namen von Nicht-US-Unternehmen aufzählt, die mit dem Irak in jener Zeit Geschäfte machten.

“Ich denke nicht, dass die russische, französische oder chinesische Regierung es zugelassen hätten, sich kaufen zu lassen, nur weil in ihren Ländern ansässige Firmen Verträge mit irakischen Behörden abgeschlossen hatten.” Das sei unvorstellbar, sagte UNO-Generalsekretär Kofi ANNAN in New York.

Es handele sich um seriöse und wichtige Regierungen. “Es geht hier nicht um irgendwelche Bananenrepubliken”so Annan.

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