US-Immobilienkrise scheint überwunden

GiNN-BerlinKontor.— Die Immobilienkrise in USA scheint vorbei zu sein. “An der Wall Street wird wieder kräftig verdient – und nun feilschen Banker, Broker und Hedgefonds-Manager wieder um die glamourösesten Landhäuser”, berichtete bild.de (20.03.) unter Berufung auf die New York Post. Die hatte gemeldet:  “Die Wall Street feiert ihr Comeback” und “Der (Immobilien-)Markt ist so heiß wie seit Jahren nicht, es tobt der Krieg zwischen Bietern um die besten Villen.“ In New York und in Miami  ist zu hören, dass die Amerikaner endlich wieder aus ihrem “schwarzen Finanzloch kriechen” (“coming out of the financial black hole”).

bild de
: “Hedgefonds-Titan John Paulson, der erst vor zwei Jahren mit Steuermilliarden vor dem Untergang gerettet werden musste, wohnt wieder in einer 25-Zimmer-Villa inmitten einer Parklandschaft”. Man erinnert sich: Paulson machte Schlagzeilen, als während der Subprime-Krise rechtzeitig gegen den Immobilienmarkt gewettet hatte und damit im Jahre 2007  fast US-$ 4 abräumte, was ihm den Titel „King of Cash“ einbrachte.  Die Financial Times Deutschland nannte ihn „Subprime-Krösus”. Später geriet er ins Fadenkreuz der US-Börsenaufsicht SEC. Viele verloren Milliarden mit Schrottpapieren, die Paulson gebündelt und verscherbelt hatte, unter anderem mithilfe von Goldman Sachs. Der Hedgefonds-Manager selbst verdiente daran Milliarden.

Wie die New York Post schrieb, verkaufte die Enkeltochter des Ex-US–Präsidenten Dwight D. Eisenhower, Anne Eisenhower, ihr schlossähnliches Anwesen im vornehmen South Hampton bei New York für US-€ 35 Millionen. Sie hatte das “Schloss” 1995  für US-$ 5 Mio erworben.

Ein anderer  Hedgefonds-König, David Alan Tepper, kaufte kürzlich in USA ein Haus für US-$ 43,5 Millionen am Atlantikstrand von Sagaponack. Tepper gilt heute als bestverdienender Hedgefonds-Manager aller Zeiten.

In New York zahlt man heute bis zu US-$ 19 Mio für große Wohnungen am Central Park. Der Private-Equity-Investor Christopher FLOWERS kaufte sich ein Townhouse in Manhatten für sage und schreibe US-$ 53 Millionen, so die New York Post. Wir erinnern uns:  Flowers kaufte 2006 für € 1,25 Milliarden  26 % der deutschen HSH Nordbank von der WestLB. Seit Juni 2008 war er mit  fast 25 % an der Hypo Real Estate (Kaufpreis: € ,1 Milliarden ) beteiligt. (Quellen: bild de./New York Post)

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