US-deutsche Wirtschaftsbeziehungen

GiNN-BerlinKontor.–-Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Philipp RÖSLER (FDP), empfing am 25. Mai in Berlin seinem U.S.-amerikanischen Amtskollegen John BRYSONn zu einem Gedankenaustausch über den Austausch von Initiativen zur weiteren Vertiefung der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen. Rösler sagte dazu: “Der transatlantische Wirtschaftsraum ist der größte globale Markt. Die wirtschaftliche Verflechtung von Deutschland und den USA ist besonders intensiv. Auf beiden Seiten des Atlantik wurden mehrere Hunderttausend Arbeitsplätze durch Investitionen geschaffen. Die transatlantische Zusammenarbeit  kann aber noch weiter ausgebaut und intensiviert werden. Deshalb arbeiten Deutschland, die EU und die USA eng zusammen.”

US-Wirtschaftsminister Bryson und Rösler waren sich einig, dass laufende Initiativen wie die regelmäßigen informellen Handelskonsultationen (“ICE-Talks”) zwischen dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem U.S. Department of Commerce sowie die Aktivitäten des Transatlantischen Wirtschaftsrats (TEC) wichtige Beiträge liefern. Die Ende 2011 eingerichtete Hochrangige EU-U.S. Arbeitsgruppe zu Beschäftigung und Wachstum soll den Weg zur Schaffung eines transatlantischen Marktplatzes erarbeiten.

Deutschland und die USA werden insbesondere auf den Gebieten der Innovation, der Energie-Effizienz und der erneuerbaren Energien in diesen Foren noch stärker zusammenarbeiten. (Quelle: BMWi)

 

Der US-amerikanische Wirtschafts- und Handelsminister Bryson sagte in einer Rede in Berlin unter anderem: “Die Vereinigten Staaten begrüßen und ermutigen ausländische Investitionen in ihre Volkswirtschaft. Die deutschen Direktinvestitionen in den Vereinigten Staaten liegen bei über 250 Milliarden US-Dollar. Sie sind die drittgrößte Quelle ausländischer Direktinvestitionen in den Vereinigten Staaten. Die deutschen Investitionen gehen in Schlüsselindustrien wie die Chemieindustrie, den Transport- oder den Dienstleistungssektor wie die Finanzbranche. Deutsche Firmen beschäftigen insgesamt mehr als eine halbe Million amerikanischer Arbeitnehmer und ich möchte dazu sagen, dass dies auch umgekehrt der Fall ist.

Ich habe mir zum Ziel gesetzt, deutschen Firmen dabei zu helfen, ihre Erfolge auf dem amerikanischen Markt fortzuführen – und diese Beziehungen zu intensivieren.

Im Rahmen der SelectUSA-Initiative ist Deutschland in der Tat von großer Bedeutung für uns. Diese landesweite Initiative wird vom US-Wirtschaftsministerium angeführt, um nationale und internationale Firmen beim Wachstum und bei den Investitionen in die Vereinigten Staaten zu unterstützen. Durch SelectUSA heben wir die Vorteile hervor, die sich durch Investitionen in die Vereinigten Staaten ergeben.

Dazu gehören: Ein höherer Marktanteil am größten Verbrauchermarkt der Welt, Zugang zu den amerikanischen Finanzmärkten, auch zu Beteiligungs- und Risikokapital, Zugang zu dem Land, in dem 30 Prozent der weltweiten Ausgaben für Forschung und Entwicklung getätigt werden, Zugang zu einem Umfeld mit starkem Schutz des geistigen Eigentums sowie Zugang zu den stabilen amerikanischen Lieferketten.

Durch SelectUSA werden wir mögliche Investoren mit den richtigen Ansprechpartnern auf regionaler, einzelstaatlicher oder nationaler Ebene in Verbindung bringen, wir werden Unternehmen zur Seite stehen, wenn durch US-Vorschriften Probleme, Verzögerungen oder Hindernisse auftreten sollten, und wir werden dauerhafte Unterstützung anbieten, nachdem Unternehmen in unser Land investiert haben.

SelectUSA hat seine Arbeit hier in Deutschland bereits aufgenommen als wir vergangenen Monat Organisationen für die wirtschaftliche Entwicklung (Economic Development Organizations) aus den Vereinigten Staaten mit zur Hannover Messe gebracht haben.

Ich freue mich auf weitere Erfolgsgeschichten bei den bilateralen Investitionen – in beiden Richtungen – während unsere Volkswirtschaften gemeinsam wachsen und wir Arbeitsplätze schaffen und die weltweite Erholung stärken.” (Quelle: Amerika Dienst (AD)

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