UNO-Sicherheitsrat verabschiedet abgeschwächte Sudan-Resolution

BerlinKontor/GiNN.–Der UNO-Sicherheitsrat setzt der sudanesischen Regierung in einer Resolution eine Frist von 30 Tagen zur Unterbindung der Gräueltaten gegen Zivilisten in Darfur. Dies beschloss der Security Council der Vereinten Nationen gegen die Stimmen von China und Pakistan. Sudan muß nun die brutalen Djandjawid-Milizen entwaffnen.

Konkrete Strafmaßnahmen bei Nichterfüllung dieser Forderung wurden jedoch nicht angedroht.

Die Bundesregierung machte durch VN-Botschafter PLEUGER deutlich, dass sie weitergehendere Sanktionen gewollt hat, die von einem Waffenembargo bis hin zu wirtschaftlichen Sanktionen reichen könnten. Diese Position wurde auch von Frankreich, Großbritannien und USA geteilt. Eine Mehrheit habe es dafür aber im UN=-Sicherheitsrat nicht gegeben.

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