Umfragen favorisieren weiterhin Sarrazin-Thesen

GiNN-BerlinKontor.—Laut BILD am SONNTAG (05.09.) ergibt eine Umfrage des EMNID-Instituts weiterhin eine breite Zustimmung für die provokaten Thesen des Thilo SARRAZIN, den die Deutsche Bundesbank und seine Partei – die SPD – für seine Meinungsäußerungen feuern wollen.
64 % der GRÜNEN-Wähler lehnen demnach die Sarrazin-Thesen jedoch ab – 24 % unterstützen sie.
59 % der CDU/CSU-Wähler meinen Sarrazin hat recht – 31 % sagten NEIN.
54 % der FDP-Wähler sagen JA zu Sarrazin, 42 % NEIN.
55 % der DIE LINKE-Wähler (!)  stimmen Sarrazin laut Emnid zu, 36 % sind dagegen.
50 %  der SPD-Wähler sagen JA zu Sarrazin und 42 % NEIN.

69 % der Bundesbürger befürworten, dass Sarrazin die Debatte über Migration und Integration “wiederbelebt/angestossen”" hat. Nur 22 % sind anderer Meinung.

BILD am SONNTAG
machte am 05. September mit dem Titel auf: “Umfrage-Schock für Merkel und Gabriel: 18 % würden eine Sarrazin-Partei wählen”.

Der CSU-Politiker und Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor FREIHERR ZU GUTTENBERG sagte auf einer Veranstaltung in Bayern: “Ich glaube, dass man sehr wohl Herrn Sarrazin  sehr klar in vielen seiner Thesen begegnen kann, und sie auch in Frage stellen muss. Aber die Dinge, die er beschreibt, bewegen die Menschen in diesem Lande und wir werden unserer Verantwortung nicht gerecht, wenn wir sie nicht entsprechend in Diskussionen aktiv aufgreifen.”

Der Bezirksbürgermeister von Neuköln, Heinz BUSCHKOWSKY (SPD), erklärte im ARD-”Bericht aus Berlin: “Die Politik hat nicht nur geschlafen, sie hat sich diesem Thema verweigert. Schon der erste Ausländerbeauftragte der Bundesrepulik hat 1979 aufgeschrieben, welche Probleme wir heute haben werden. Sie sind da!  Wir haben in diesen Stadtlagen  Bildungsferne – ja – wir haben junge Männer mit Riesenproblemen , sich zurecht zu finden – ja -  wir haben nach wie vor archarische Familien und wir haben hohe Arbeitslosigkeit.”

Die Berliner Zeitung berichtete, in der SPD-Basis  “herrsche Unmut” über den geplanten Parteiausschluss des ehemaligen Berliner Finanzsenators Sarrazin”. Überdies müsse die  SPD zur Kenntnis nehmen: “Eine Entlassung Sarrazins durch den Bundespräsidenten ist ein Rechtsakt, gegen den geklagt werden kann.”

SPD-Chef Sigmar GABRIEL rechnet laut SPIEGEL mit einem  “spürbaren Sympathierückgang zu Lasten der Sozialdemokraten. Die Debatte wird uns richtig schaden.”  Die ARD kommentierte: “Spitzenpolitiker versuchen die Lufthoheit über dem brisanten Thema Integration zurückzugewinnen.”

CDU-Generalsekretär Hermann GRÖHE erklärte in Berlin : “Zu unserer Politik gehören verpflichtende Integrationskurse und Einbürgerungstests. Für uns ist der Erwerb der deutschen Sprache Grundvoraussetzung für ein gelingendes Miteinander.”  Man habe zudem  “Sanktionsmöglichkeiten gegen hartnäckige Integrationsmuffel”. Diese müssten nur konsequent angewandt werden, sagte Gröhe der Leipziger Volkszeitung.

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