Umfrage: LINKE fällt auf 9 % zurück

GiNN-BerlinKontor.—Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären, käme die CDU/CSU nach einer aktuellen FORSA-Umfrage – im Auftrag von RTL und stern auf  35 % der Stimmen. Infratest dimap errechnete für die UNION sogar 36 %. Das wäre ein Zugewinn von 2,2 bzw.3.2 % seit der Bundestagswahl 2009.  Wie für die CDU/CSU  steige auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Ansehen der Bevölkerung.  Die Kommunismus-Debatte ist dagegen der sozialistischen Partei DIE LINKE offensichtlich nicht gut bekommen, sie rutschte innerhalb einer Woche auf nunmehr 9 % ab – der niedrigste Wert seit gut vier Monaten.  Bei der BT-Wahl 2009 war sie auf 11,9 % gekommen – die Linkspartei verlor also seitdem 2,9 %.  Manfred GÜLLNER, Gründer und Geschäftsführer des Forsa-Instituts, sagte im “stern”, das von der DIE LINKE-Chefin Gesine LÖTZSCH in die Debatte gebrachte Wort Kommunismus sei in Ost- und in Westdeutschland nach wie vor ein  “Reizwort”, was auch linke  Wähler immer noch “verschreckt”. Auch habe die Linkspartei eine  “schwache und zerstrittenen Führung”.

Im Vormarsch weiterhin DIe GRÜNEN, die Forsa bei 21 % und  Infratest bei 19 % einordnen. Im Vergleich zu 2009  (10.7 %) wäre dies ein Gewinn von 10,3 % bzw. 8,3  % für Bündnis 90/Die Grünen.

Die von der Forsa-Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse mbH am 12.01.2011 abgeschlossene Umfrage sieht die SPD bei 25 %,  infratest dimap (06.01.11) bei 26 %. Das wäre im Vergleich zu 2009 ein Zugewinn von 2 %  bzw. 3 % für die SPD. Die FDP sackt ab auf 3 % (Forsa) bzw. 4 % (Infratest).  Bei der letzten Bundestagswahl im September 2009 erreichten die Liberalen noch 14,6 % der Wählerstimmen.

Für die Wahl am 20.02.2011 in HAMBURG kam Trend Research (15.12.10) auf folgende Umfragergebnisse: SPD 45 %, CDU 24 %, GAL (Grüne) 16 %, Linke 8 % und FDP 3 %.
Für  Baden-Württemberg (27.03.2011) veröffentlichte EMNID am 19.12.10 folgende Umfrage-Ergebnissse: CDU 41 %, GRÜNE 29 %, SPD 19 %, FDP 4 % und Linke 4 %.
Für Rheinland-Pfalz /27.03.11)  errechnete EMNID: SPD 39 %, CDU 37 %, GRÜNE 11 % und FDP und Linke beide je 4 %.

2 Gedanken zu “Umfrage: LINKE fällt auf 9 % zurück

  1. Glaubwürdigkeit von Oskar Lafontaine ist gleich NULL, denn was er verspricht hält er nicht ein!!!

    Dazu folgender Beweis:

    der handgeschriebene Brief, den ich persönlich am 31.08.2008
    in Lollar auf dem Parteitag der LINKEN in Anwesenheit der Presse, Oskar
    Lafontaine, zusammen mit den kompletten Unterlagen übergeben habe.

    Herr Lafontaine hat mir im Beisein von Werner Dreibus zugesichert, das er sich der Sache annimmt.

    Bis heute ist diesbezüglich nichts geschehen.

    Anscheinend ist eine basisdemokratische Partei nicht gewollt und die alten Mechanismen (STASI 2.0) greifen immer noch. Herr Lafontaine sollte nur nicht sagen er hätte nichts gewusst.

    Mit freundlichen Grüßen

    Bernd Heinicke

    Oskar Lafontaine hat seine Zusage auf den Parteitag (31.08.2008 in Lollar) nicht eingehalten, dadurch sind die Probleme in der Partei DIE LINKE nicht auf gearbeitet worden.

    Wenn man diese Partei, DIE LINKE von Innen kennengelernt hat, kann man die Bürger/innen nur vor dieser Partei warnen, diese zu wählen!!!

    Die Erfahrung hat uns dann zu folgenden Schritt veranlasst:

    Presseerklärung zum 05.01.2009 des OV Baunatal DIE LINKE.

    Nachdem die Vorstandsmitglieder des Bernd Heinicke, Martina Walter und Stawri Sarbidi zum 31.12.2008 ihre Vorstandsämter des OV Baunatal DIE LINKE. niedergelegt haben, treten 33 Mitglieder = (40 Prozent des Kreisverbandes Kassel-Land DIE LINKE.) des
    OV Baunatal DIE LINKE. ebenfalls mit Wirkung zum 31.12. 2008 aus der Partei DIE LINKE. aus.

    Begründung:

    1.) fehlende Basisdemokratie
    2.) geheime Zirkel, unterschiedliche E-Mailverteiler, Dossiers der Mitglieder
    3.) fehlende Streitkultur
    4.) Mobbing von Mitgliedern, Parteimitglieder werden fertig gemacht.
    5.) Arbeitslose, Hartz IV und Behinderte werden diskreditiert und ausgrenzt.
    6.) statt Armutsbekämpfung , nur Armutsverwaltung
    7.) Elitäre Kaderbildung, statt Basisdemokratie

    Bernd Heinicke Martina Walter Stawri Sarbidi

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