Ukraine:Keine Waffenruhe

GiNN-BerlinKontor.—Im Debalzewe (Ost-Ukraine) wird die am 15. Februar 2015 vereinbarte Waffenruhe nicht umfassend befolgt.  Wie die deutsche Regierung in Berlin mitteilt, besprach Bundeskanzlerin Angela MERKEL in einem Telefonat am 16.02. mit dem russischen Präsidenten Wladimir PUTIN und dem ukrainischen Präsidenten Petro POROSCHENKO erneut  “konkrete Schritte, um eine Beobachtung der Lage durch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu ermöglichen.” Die OSZE-Beobachter müssten freien und sicheren Zugang nach Debalzewe erhalten, um den Waffenstillstand und den beginnenden Abzug der schweren Waffen beobachten zu können.

Wie auf dem Minsker Gipfel vereinbart, sollte am 17.02. um 0 Uhr mit dem Rückzug schwerer Waffen begonnen werden. Die Bundeskanzlerin und der ukrainische Präsident appellierten an den russischen Staatspräsidenten Putin, seinen Einfluss auf die Separatisten geltend zu machen, damit diese das Feuer einstellen.

Zu den Kämpfen um den Ort Debalzewe sagte Regierungssprecher Steffen SEIBERT: “Diese Kampfhandlungen müssen Sorgen bereiten.” Die Basis sei, dass die Waffenruhe anhalte und mahnte: “Darauf kann man nur aufs Dringlichste hinwirken.” (Quelle: bundesregierung.de)

Russlands sputniks news meldete unter Berufung auf die “die Donezker Volkswehr” dass dort eingeschlossene ukrainische Regierungstruppen mehrmals nach Beginn der Waffenruhe versucht hätten, aus dem Kessel auszubrechen. “Die Milizen schlugen die Attacken zurück”. Die Moskauer “Media Group” berichtete zudem, die Donezker Republik” habe den eingeschlossenen Soldaten angeboten, den Kessel unter Abgabe der Waffen zu verlassen. Aus Kiew wurde gemeldet, eine Kapitulation käme nicht in Frage.

Am Ladoga See in der Nähe von St. Petersburg – dem ehemaligen Leningrad, begannen nahe der finnischen Grenze Manöver der russischen Luftwaffe. Laut sputnik news kommen 50 Kampfjets der Typen Su-34, MiG-29SMT, MiG-31BM zum Einsatz. Es werde mit “scharfer Munition” geschossen. Die russische Marine veranstaltet  “Schießübungen” im Mittelmeer.  Kriegsschiffe durchführen den Englischen Kanal.

(sputniknews.com)

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