Über 150 000 Tote durch die “apokalyptische” Flutkatastrophe in Asien – Cholera in Sri Lanka

GiNN/BerlinKontor.– Die Opferzahl der Flutkatastrophe in Asien wird immer wieder nach oben korrigiert. Bis zu 150.000 Tote werden jetzt befürchtet. Dire UNOI geht sogar von 165 000 Opfern aus. In THAILAND hat sich die Zahl der Toten verdoppelt. Dort rissen die Fluten tausende von Touristen in den Tod. Allein aus Schweden und Dänemark werden über 2000 Urlauber vermißt. DIE WELT meldet, dass wahrscheinlich über 3 200 Deutsche als vermißt registriert wurden.

60 deutsche Todesopfer konnten nach Auskunft des Auswärtigen Amts in Berlin bisher identifiziert werden – 46 von ihnen in Thailand, 14 weitere in Sri Lanka. Insgesamt hat das AA Kenntnis von 300 Verletzten. Ca. 5700 Urlauber wurden inzwischen aus dem Katastrophengebiet nach Deutschland zurückgebracht, weitere rund 100 werden folgen.
An einem 30 Kilometer langen Strandabschnitt bei Phuket/Thailand wurden über 3.500 Leichen gefunden. Neueste Meldung: In Sri Lanka ist Cholera ausgebrochen.

Die Regierung INDONESIEN rechnet mit über 100 000 Toten. An der Nordwestküste Sumatras wurden erneut zahlreiche Leichen entdeckt. Bislang wurde die Zahl der Opfer in Indonesien mit 80.000 angegeben.

Auch in SRI LANKA wird die Lage immer dramatischer. Hier starben rund 30.000 Menschen. Der europäische Koordinator für Sri Lanka, Philippe Nardin, geht von über 50.000 Opfern aus. Die Lage sei “apokalyptisch”.

Die Hilfsbereitschaft für die Opfer der Flut in Südasien ist gross. Der Krisenkoordinator der Vereinten Nationen Egeland teilte mit, international seien bereits über zwei Milliarden US-Dollar Hilfe zugesagt worden. Auch deutsche Hilfswerke verzeichnen Spenden in Rekordhöhe.

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