TU Berlin: Kunstgeschichte Ostmitteleuropas

GiNN-BerlinKontor.—Zum Wintersemester 2012/13 hat die TU Berlin die Juniorprofessur „Kunstgeschichte Ostmitteleuropas mit dem Schwerpunkt Regionen des gemeinsamen Kulturerbes“ eingerichtet und mit der Kunsthistorikerin Aleksandra LIPINSKA von der Universität Breslau/Wroclaw besetzt.

Das Fachgebiet Kunstgeschichte hatte sich mit Erfolg um die beim Bundesbeauftragten für Kultur und Medien ausgeschriebene Juniorprofessur beworben. Der neue Lehrstuhl ist in seiner Ausrichtung bundesweit einzigartig und der Anlass für die Tagung „Gemeine Artefakte. Zur gemeinschaftsbildenden Funktion von Kunstwerken in den vormodernen Kulturräumen Ostmitteleuropas“ vom 23. bis 25. November. Prof. Dr. Lipinska wird im Rahmen der Veranstaltung am 23.11. den Vortrag „Fremd oder einheimisch? Alabaster in Ostmitteleuropa in der Frühen Neuzeit“ halten.
Die östlichen Regionen des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, die ehemaligen östlichen Wojewodschaften Polens oder die baltischen Provinzen sind über die Jahrhunderte multiethnisch geprägt worden. Sie zeichnen sich durch eine Gemengelage von Verbünden und Netzwerken aus, die durch ihre Vielfalt und im Wechselspiel von Kooperation und Reibung zur Genese eines spezifischen Kulturerbes beitrugen. Die Tagung am Institut für Kunstwissenschaft geht der Frage nach, inwiefern diese Gemeinschaften und die Formen des Austauschs untereinander durch Kunstwerke unterschiedlicher Natur definiert worden sind. (Quelle: tu-berlin.de)

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