Trump zu Afghanistan

GiNN-BerlinKontor.—16 Jahre nach Kriegseintritt der USA in Afghanistan hat US-Präsident Donald J. TRUMP angekündigt, man wolle künftig verstärkt gegen die radikal- islamischen Taliban kämpfen. Die NATO-Verbündeten sowie andere Partner sollten sich “im gleichen Umfang” unterstüzend einbringen. Ziel müsse bleiben, den den Krieg in Afghanistan zu gewinnen. Zuletzt stand ein vollständiger Rückzug zur Diskussion.

Die US-Truppenstärke – bisher  8400 – will Trump um 4000 Mann verstärken, verlautet aus Washington D.C.  Man müsse verhindern, dass Afghanistan zum Rückzugsort für Terroristen werde, die dann die USA oder ihre Verbündeten angreifen könnten. Dieser Fehler sei von den USA im Irak gemacht worden, erinnerte der US-Präsident.

Die afghanische Regierung soll künftig mit der eigenen Armee gegen die Taliban kämpfen. Trump rief zudem Kabul auf, endlich stärker gegen Korruption und Misswirtschaft vorzugehen.

Pakistan will Trump  stärker unter Druck setzen,  damit es nicht weiter Rückzugsort für Taliban und Terroristen ist.  Auch Indien müsse sich “mehr engagieren.” Außerdem sollen auch andere Verbündete  “zur Mithilfe”  gebracht werden.

Zur neuen Afghanistan-Strategie des US-Präsidenten Donald J. TRUMP erklärt der AfD-Spitzenkandidat für den Deutschen Bundestag, Alexander GAULAND, Trump habe “vollkommen recht, wenn er sich in Afghanistan ausschließlich zur Terrorismusbekämpfung einmischt.” Trumps neuer Ansatz sei vernünftig, denn die Vergangenheit habe nicht nur in Afghanistan gezeigt, dass es “keinen Sinn macht, mit aller Gewalt und mit viel Geld, fernen Ländern Demokratie aufzuzwingen, die damit überhaupt nichts anfangen können. Diesen Fehler machen in Europa viele Nationen, allen voran Deutschland.”

Es funktioniere – so Gauland – “schlichtweg nicht, in anderen Gesellschaften Demokratie zu erzwingen, wenn sie es nicht wollen, brauchen oder ihre kulturellen Strukturen das nicht hergeben. Dieser moralisierende Politikansatz ist gescheitert. Wir müssen damit aufhören, uns in die Innenpolitik anderer Länder einzumischen.”

Gauland: “Wir müssen unsere Außenpolitik ausschließlich an deutsche Interessen ausrichten: Terrorbekämpfung, Wirtschaftsinteressen verteidigen, Sicherheit und Bündnisfähigkeit wiederherstellen. ‚Nation building‘ und Einmischung in innere Angelegenheit anderer souveräner Staaten gehören nicht dazu.” (Quellen: whitehouse.gov/alternativefur.de)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

* Copy this password:

* Type or paste password here:

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>