Trump vor der UNO

GiNN-BerlinKontor.—US-Präsident Donald J. TRUMP hat in seiner ersten Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen am 19.09. in New York Nord-Korea mit dem massiven Einsatz des US-Militärs gedroht. Das Land des Diktators KIM Jong Un würde “völlig zerstört”, sollte es sein Atomprogramm nicht stoppen. Der “Raketenmann” Kim sei auf einem “selbstmörderischen Weg”. Trump wörtlich: “The United States – if it is forced to defend itself or its allies – we will have no choice but to totally destroy North Korea. Rocket Man is on a suicide mission for himself and for his regime.” Die nordkoreanische UN-Delegation hatte vor der Trump-Rede den Saal verlassen.

Nord-Korea – so der US-Präsident – sei ein Land, das die Welt mit Atomwaffen bedrohe. “Die Denuklearisierung ist der einzig gangbare Weg.”

Der US-Präsident wiederholte seine Entschlossenheit, seine Außenpolitik an US.amerikanischen Interessen auszurichten: “Als Präsident der Vereinigten Staaten werde ich Amerika immer an die erste Stelle stellen”, sagte Trump. Genauso sollten es auch andere Staats- und Regierungschefs tun, fügte er hinzu. “Alle verantwortlichen Staatenlenker stehen in der Pflicht, ihren eigenen Bürgern zu dienen.” Er erielt Beifall, als er dies sagte: “As President of the United States, I will always put America first, just like you, as the leaders of your countries will always, and should always, put your countries first.”

Trump betonte in seiner Rede das Prinzip der staatlichen Souveränität. Starke und unabhängige Nationalstaaten würden die 193 Mitgliedsländer der Vereinten Nationen zum Erfolg führen, so Trump. Das Erreichen der UN-Ziele hänge an Staaten, die ihre Souveränität und ihren Friedenswillen lebten.

“Wir wollen unsere Art zu leben nicht jedem überstülpen”, betonte Trump. Man wolle aber “ein leuchtendes Beispiel für jedermann” sein. Frieden, Sicherheit und Souveränität seien für die Staaten der Erde die wichtigsten Ziele. “In fulfilling our obligations to our own nations, we also realize that it’s in everyone’s interest to seek a future where all nations can be sovereign, prosperous, and secure.”

Der US-Präsident verwies auf die  “riesigen Gefahren”, verursacht durch den internationalen Terror, kriminelle Netzwerke und autoritäre Regime, die über Massenvernichtungswaffen verfügten. “Wir können die Welt zu neuen Höhen führen, oder sie in ein Tal fallen lassen, in dem sie nicht repariert werden kann.”

Die Bundesregierung habe die nordkoreanische Führung mehrfach aufgefordert, ihre Raketentests einzustellen, hiess es in Berlin. Die deutsche Regierung setze sich für eine diplomatische Lösung des Konflikts ein. Wichtig sei die geschlossene Haltung der internationalen Gemeinschaft. Berlin unterstütze UN-Generalsekretär António GUTERRES, “der darauf hingewiesen hat, dass es für die Krise um Nordkorea nur eine politische Lösung geben kann”.

Die iranische Regierung bezeichnete Trump vor der UNO als “wirtschaftlich ausgelaugten Schurkenstaat (” an economically depleted rogue state”,  der vor allem Gewalt exportiere. Das Abkommen über das Atomprogramm mit dem Iran sei – so Trump vor der VN-Vollversammmlung – einer der schlechtesten Verträge, die jemals abgeschlossen worden seien, und zudem eine Erniedrigung für die USA. “The Iran Deal was one of the worst and most one-sided transactions the United States has ever entered into. Frankly, that deal is an embarrassment to the United States, and I don’t think you’ve heard the last of it — believe me.” (Quelle: whitehouse.gov/Bundesregierung.de)

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