Treffen Putin-Erdagon

GiNN-BerlinKontor.—Der türkische Präsident Recep Tayyip ERDOGAN wird am 9. August 2016 von Russlands Präsidenten Wladimir W. PUTIN in St. Petersburg enpfangen. Ankara: “Wir sind erfreut mitzuteilen, dass die Türkei und Russland übereingekommen sind, ohne Verzögerung die notwendigen Schritte zu unternehmen, um die bilateralen Beziehungen zu verbessern.”

Wie aus Moskau gemeldet wurde, habe sich Erdogan zuvor für den Abschuss des russischen Su-24-Jets durch eine Maschine der türkischen Luftwaffe im November 2015 “entschuldigt”. Ankara hatte behauptet, der russische Jagdbomber sei in den türkischen Luftraum eingedrungen.

In einem Schreiben an Putin habe Ergodan versichert, es sei “keine  böswillige Absicht gewesen, das russische Kampf-Flugzeug abzuschießen”. Russland sei doch “ein Freund und strategischer Partner der Türkei”, man wolle die Beziehungen nicht länger belasten.

Die russische Su-24 war am 24. November abgeschossen worden. Moskau forderte daraufhin von Ankara nachdrücklich eine Entschuldigung und Entschädigungen. Erdogan ließ jedoch durch seinen Sprecher lediglich erklären, er “bedauere zutiefst das Vorgefallene”.

Die “Versöhnungsoffensive” Erdogans mit Russland wirke – so DER SPIEGEL – “wie der Versuch einer Neuorientierung der Türkei – offenbar in dem Wissen, dass das die NATO verprellt. Statt nach Westen schielt Erdogan nun nach Osten.”

SputnikNews zitiert die Deutschen Wirtschafts-Nachrichten und schreibt, die türkische Regierung habe Russland vor einen Putschversuch in Kirgisien gewarnt. “Kirgisien ist für Russland strategisch wichtig. Die aktuelle Regierung kooperiert mit der Regierung in Russland.”

Weiter heißt es: “Die ehemalige Sowjetrepublik grenzt an Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan und China, und zwar an das chinesische autonome Gebiet Xinjiang, das für seinen Konflikt zwischen der türkischsprachigen uighurischen Minderheit, die politische Selbständigkeit beansprucht, und der chinesischen Regierung bekannt ist. Humanitäre und militärische Operationen könnten sich vom kirgisischen Territorium in ganz Zentralasien durchführen lassen. In dem Land befindet sich ein aktiver russischer Luftwaffe.”

Bis Juni 2014 unterhielten die US-Streitkräfte in Kirgisien einen Luftwaffen-Stützpunkt. Die Manas Air Base wurde im Juni 2014 den kirgisischen Streitkräften übergeben. Das Pentagon dazu: “The U.S. military has maintained a presence here since December 2001, supporting coalition efforts in Afghanistan.”  (Quellen: Wedomosti/Turkey News/sputniknews/DWN/defense.gov.)

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