Treffen Obama-Putin in USA?

GiNN-BerlinKontor.–Ein Treffen zwischen US-Präsident Barack H. OBAMA und dem Kreml-Chef Wladimir W. PUTIN wird “zunehmend wahrscheinlicher”, meldet sputnik news und verweist auf eine Meldung der Moskauer Nesawissimaja Gaseta (zu Deutsch: “Unabhängige Zeitung”). Der russische Außenminister Sergej LAWROW erklärte vor Korrespondenten in Moskau, Präsident Putin werde auf der 70. UNO-Vollversammlung in seiner Rede am 28. September “zum Syrien-Konflikt, zur Ukraine-Krise, zum Terrorismus und den Sanktionen Stellung gegen die Russische Föderation Stellung nehmen”. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen (United Nations General Assembly) ist die Vollversammlung der 193 UNO-Mitgliedstaaten. Sie tritt jährlich im September in New York zusammen.

Putin rief vor dem “Rat für kollektive Sicherheit der Organisation des Vertrages überkollektive Sicherheit” in Duschanbe/Tadschikistan dazu auf, “die geopolitischen Ambitionen beiseite zu legen und auf die so genannten Doppelstandards beim Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat” (IS) zu verzichten. Man müsse von der “Politik einer direkten bzw. indirekten Nutzung einzelner Terrorgruppierungen zum Erreichen eigener Konjunkturziele, darunter für den Wechsel von unerwünschten Regierungen bzw. Regimes Abstand nehmen.” Der IS – so Putin – wolle seine Aktivitäten auf Mekka, Medina und Jerusalem verbreiten und drohe Europa und Russland sowie Zentral- und Südostasien, worüber Moskau sehr besorgt sei, so der russische Staatschef.

Zuvor hatte Moskau mehrmals die internationale Koalition unter Führung der USA aufgefordert, mit den syrischen Behörden im Anti-IS-Kampf unter der Schirmherrschaft des UN- Sicherheitsrates zusammenzuwirken.

Moskau gehe davon aus, dass die Koordinierung der Handlungen mit den syrischen Streitkräften zu einem wichtigen Bestandteil der Anstrengungen zur Bekämpfung des Terrorismus im Rahmen einer breiten Koalition werden müsse, zitiert sputniks news das Moskauer Außenministerium.

In Washington D.C. verwies der Sprecher des Weißen Hauses, Josh EARNEST, darauf, dass über 60 Staaten zusammen mit den USA gegen die IS-Terroristen kämpfen. Russland dagegen habe sich von der Weltgemeinschaft zunehmend isoliert und unterstütze immer noch den syrischen Diktator Baschar al-Assad.

Putins Pressesprecher PESKOW konterte, Moskau unterstütze al-Assad, weil er “die einzige wahre Kraft in Syrien” sei, die dem IS Widerstand leisten könne. “Der Westen” könne nicht sagen, wie der IS-Vormarsch gestoppt werden könne. Peskow zufolge ist sich Russland mit dem Westen aber darin einig, dass die Terrororganisation bekämpft werde müsse. Beide Seiten würden dasselbe Ziel verfolgen, so Putins Sprecher.

Putin hatte am 15.09. bestätigt, dass Russland Damaskus “militärtechnisch unterstützt”. Moskau wolle “mit der Weltgemeinschaft die Syrien-Krise beilegen”, so der Kreml-Chef. Putin schloss einen Dialog mit den USA zu Syrien nicht aus.

Der Leiter des russischen Instituts für strategische Einschätzungen, Alexander KONOWALOW, meint, Russland könne “eine Militäroperation in Syrien beginnen”. Dadurch würde jedoch “die Situation nur zugespitzt”. (Quellen: sputniks news/whitehouse.gov.)

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