Telefonat Merkel-Trump

GiNN-BerlinKontor.—Bundeskanzlerin Angela MERKEL hat am 10.11. mit dem designierten US-Präsidenten Donald J. TRUMP telefoniert. Sie freue sich, ihn spätestens zum G20-Gipfel im nächsten Jahr in Deutschland begrüßen zu können, so ein Regierungssprecher in Berlin. Der G20-Gipfel findet am 7./8. Juli 2017 in Hamburg statt. Neben den G7-Ländern (USA, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien, Japan und Kanada) gehören bei G20 auch Russland, die Schwellenländer China, Brasilien, Indien, Indonesien, Argentinien, Mexiko und Südafrika sowie Australien, Südkorea, Saudi-Arabien, die Türkei und die Europäische Union zu den Teilnehmern. Darüber hinaus genießt Spanien einen ständigen Gaststatus.

Auch die Chefs vieler internationaler Organisationen wie der UNO, der Weltbank, des Weltwährungsfonds, der WTO, der OECD und der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) nehmen  teil. Außerdem werden die Vorsitzenden regionaler Organisationen wie etwa der Afrikanischen Union (AU), des Verbandes Südostasiatischer Nationen (ASEAN) und der New Partnership for Africa’s Development (NEPAD) eingeladen.

In einem Statement vor der Presse in Berlin betonte die deutsche Regierungschefin,  die Wahl eines neuen amerikanischen Präsidenten habe eine besondere Bedeutung weit über die USA hinaus. Die Beziehungen Deutschlands zu den USA seien besonders eng. “Mit keinem Land außerhalb der Europäischen Union haben wir eine tiefere Verbindung als mit den Vereinigten Staaten von Amerika.”

Wer die Vereinigten Staaten von Amerika – “eine alte und ehrwürdige Demokratie”, so Merkel – als großes, wirtschaftlich und militärisch starkes Land regiere, trage Verantwortung, die fast überall auf der Welt zu spüren sei. “Die Amerikanerinnen und Amerikaner haben entschieden, dass diese Verantwortung in den nächsten vier Jahren Donald Trump tragen soll.”

Die Kanzlerin betonte in ihrer Erklärung die enge Verbundenheit Deutschlands und Amerikas durch gemeinsame Werte: Demokratie, Freiheit, Respekt vor dem Recht und der Würde des Menschen, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder politischer Einstellung.  Auf der Basis dieser Werte biete sie dem künftigen Präsidenten Trump eine enge Zusammenarbeit an.

Merkel unterstrich, dass die Partnerschaft mit den USA ein Grundstein der deutschen Außenpolitik bleibe. “Damit wir die großen Herausforderungen unserer Zeit bewältigen können: das Streben nach wirtschaftlichem und sozialem Wohlergehen, das Bemühen um eine vorausschauende Klimapolitik, den Kampf gegen Terrorismus, Armut, Hunger und Krankheiten, den Einsatz für Frieden und Freiheit – in Deutschland, in Europa und in der Welt.” (Quelle: bundesregierung.de)

 

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