Trump handelte “korrekt”

GiNN-BerlinKontor.—Ad Rem .—Für den Luftangriff in Syrien war das Einverständnis des US-Kongresses nicht notwendig. Diese “begrenzte Militäraktion” in Syrien – befohlen durch den Präsidenten – war laut US-Verfassung kein “Krieg” (no act of war). Der War Powers Act oder die War Powers Resolution – in Kraft seit 1973 – erlaubt es dem amerikanischen Präsidenten Streitkräfte im Ausland einzusetzen und Truppen zu entsenden – jedoch nur für die Dauer von 90 Tage. The US president can keep American troops abroad without congressional approval. Without such authorisation, the troop have to be withdrawn – overall, 90 days.

Der WPA gibt dem Oberbefehlshaber der amerikainische Streitkräfte ausreichende Handlungsfreiheit (leeway), um auf Angriffe, bewaffnete Konflikte oder andere “Notfälle” (emergencies) zu reagieren. Danach muss der US-Kongress entscheiden:

Richtig ist, dass ein  US-Präsident Streitkräfte im Ausland nur einsetzen darf nach einer Kriegserklärung durch den US-Kongress. “U.S. President can send U.S. armed Forces into action abroad only Congress.”

Übrigens: Das Weiße Haus unterrichtete vor dem Angriffsbefehl des Präsidenten Mitglieder des Kongresses – Demokraten und Republikaner – darunter auch die Nummer 3 im US-Regierungssystem, The Speaker of the House (“Parlamentspräsident”) Paul RYAN. (Sources: WAP/WPR/whitehouse.gov.)

In der Kriegserklärung an Japan vom 8. Dezember 1941 hiess u.a.: “The state of war between the United States and the Imperial Government of Japan which has thus been thrust upon the United States is hereby formally declared; and the President is hereby authorized and directed to employ the entire naval and military forces of the United States and the resources of the Government to carry on war against the Imperial Government of Japan; and, to bring the conflict to a successful termination, all the resources of the country are hereby pledged by the Congress of the United States.”