Reallöhne leicht gesunken

GNN-BerlinKontor.—Die Reallöhne in Deutschland sind vom ersten Quartal 2012 bis zum ersten Quartal 2013 um durchschnittlich 0,1 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhöhten sich die Nominallöhne in diesem Zeitraum um 1,4 %, die Verbraucherpreise legten um 1,5 % zu. Der Nominallohnindex spiegelt die Veränderung der Bruttomonatsverdienste inklusive Sonderzahlungen der vollzeit-, teilzeit- und geringfügig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wieder. Der vergleichsweise geringe Anstieg der Nominallöhne im ersten Quartal 2013 zum Vorjahresquartal ist unter anderem auf zwei Effekte zurückzuführen: Zum einen sind die Sonderzahlungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringer ausgefallen. Zum anderen ist die bezahlte Wochenarbeitszeit in diesem Zeitraum zurückgegangen. Der Anstieg der Bruttostundenverdienste ohne Sonderzahlungen lag mit + 1,8 % über der Wachstumsrate des Verbraucherpreisindex. Weiterlesen

Reallöhne stiegen in 2012

GiNN-BerlinKontor – Im Jahr 2012 stiegen in Deutschland die Reallöhne – das sind die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste – im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 0,6 %. Nach + 1,0 % im Jahr 2011 und + 1,5 % im Jahr 2010 ist dies der dritte Anstieg in Folge. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lagen die Nominallöhne im Jahr 2012 um 2,6 % über dem Vorjahreswert. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im selben Zeitraum um 2,0 %.

Der Anstieg der Nominallöhne hat sich im Jahr 2012 von Quartal zu Quartal immer mehr verstärkt. Während das Wachstum im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal 2,1 % betrug, erhöhte es sich bis zum vierten Quartal 2012 auf 3,2 %. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich auch bei den Reallöhnen. Weiterlesen