Bauindustrie kritisiert Rechnungshof

GiNN-BerlinKontor.-–Der Arbeitskreis ÖPP im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) hat eine Studie des Bundesrechnungshofs zu den Kosten von ÖPP-Straßenprojekten kritisiert. Die Behörde kam in einem Gutachten zu dem Ergebnis, fünf der sechs bereits vergebenen ÖPP-Projekte seien teurer als ein konven-tioneller Autobahnausbau. „Die angeblichen Mehrkosten beruhen auf Annahmen und auf einem Rechenmodell, das nicht transparent gemacht wird. Darüber hinaus werden viele positive Effekte von öffentlich-privaten Partner-schaften nicht berücksichtigt. Weiterlesen

BAU zum EU-Zahlungverzug

GiNN-BerlinKontor.—„Der vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz vorgelegte Gesetzentwurf zur Umsetzung der EU-Zahlungsverzugsrichtlinie stellt gegenüber den Entwürfen der vergangenen Legislaturperiode eine deutliche Verbesserung dar und wird dem Anliegen der rund 70.000 Bauunternehmen in Deutschland gerecht, zügig ihre Rechnungen bezahlt zu bekommen.“ Diese Auffassung vertreten die Präsidenten der beiden Bauspitzenverbände, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Zentralverband Deutsches Baugewerbe, Prof. Thomas BAUER und Dr.-Ing. Hans-Hartwig LOEWENSTEIN. Denn: nach wie vor sind Zahlungsausfälle und die damit verbundenen Liquiditätsengpässe Insolvenzgrund Nummer eins für Bauunternehmen. Insofern setzt der vorgelegte Gesetzentwurf die richtigen Akzente: Grundsätzlich sind Zahlungsfristen von mehr als 30 Tagen und Abnahmefristen von mehr als 15 Tagen unwirksam. Weiterlesen

Bauindustrie zum Koalitionsvertrag

GiNN-BerlinKontor.—-Die deutsche Bauindustrie wertet die Koalitionsvereinbarungen von UNION und SPD –” trotz der sich abzeichnenden enormen Belastung der Rentenkassen durch Mütterrente und Frühverrentung mit 63 Jahren – im Kern als Bekenntnis zu mehr Investi­tionen und gegen neue steuerliche Belastungen für Bürger und Unternehmen.“ Dies erklärte der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie Prof. Dr. Thomas BAUER in Berlin. Es komme jetzt darauf an, dass dieser investitionsfreundlichen Grundausrichtung des Koalitionsvertrages in den nächsten vier Jahren Taten folgen. Bauer: „Wir werden den Erfolg dieser Bundesregierung daran messen, ob der Verfall der Nettoinvestitionsquote am Ende der Legislaturperiode gestoppt und in einen positiven Aufwärtstrend umgekehrt werden konnte – und das nicht nur bei den öffentlichen, sondern auch bei den gewerblichen Investitionen.“ Weiterlesen

Bauindustrie zur Pkw-Maut

GiNN-BerlinKontor.–-„Die elektronische Pkw-Vignette wäre ein schneller, kostengünstiger, vor allem aber auch gerechter Finanzierungsweg, damit wir endlich den Investitionsstau auf unseren Bundesfernstraßen in Angriff nehmen können.“ Mit diesen Worten schaltete sich der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) Prof. Dr. Thomas BAUER in die stockenden Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD über die Einführung einer Pkw-Vignette ein. Bauer appellierte an die Verhandlungspartner, die „historische Chance“ zur Umstellung der Verkehrswegefinanzierung von der bisherigen Haushalts- auf eine Nutzerfinanzierung nicht zu verspielen. Bauer: „Die Bodewig-Kommission hat im Übrigen Wege gewiesen, wie die Mehr¬einnahmen aus der Maut langfristig zweckgebunden und gegenüber den Begehrlichkeiten von Politikern zugriffsfest in einem Straßenfonds separiert werden können.“ Weiterlesen

Bauindustrie zuversichtlich

GiNN-BerlinKontor.-–Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) teilt mit: Der Aufholprozess nach dem langen, kalten Winter und den Überschwem­mungen in Teilen Deutschlands ist auch im Juni noch nicht in Fahrt gekom­men – der Grund war weiterhin das Wetter: 21 % aller im Rahmen des ifo-Konjunkturtests befragten Bauunternehmen meldeten eine Behinderung der Bautätigkeit aufgrund schlechter Witterung (im Vorjahr 2 %). Der baugewerbli­che Umsatz erreichte deshalb im Juni – wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt – nur das Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (- 0,3 %). Die Wetter­kapriolen haben der Bauindustrie damit endgültig einen Strich durch die Rech­nung gemacht: Für das erste Halbjahr ergibt sich ein Umsatzminus von 5,0 %. Weiterlesen

Bauindustrie zur Info-Technik

GiNN-BerlinKontor.—Die Kosten für den Einsatz von moderner Informationstechnik (IT) in der Bauwirtschaft liegen im Schnitt unter einem Prozent der Bauleistung. Das sind weniger als € 4.000 pro IT-Arbeitsplatz. „Der wirtschaftliche und organisa­torische Nutzen, den die Bauindustrie aus professionellem Informationsmanagement zieht, ist damit angesichts immer komplexer werdender Geschäftsprozesse ungleich größer als die Kosten, die die Einrichtung und Erweiterung der IT-Systeme verursacht.“ Dies erklärte der Vizepräsident Technik des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dipl.-Ing. Klaus PÖLLATH, bei der Vorstellung der Ergebnisse des fünften IT-Kostenstruktur-Benchmarks in Berlin. Der IT-Benchmark wird vom Arbeitskreis Informa­tionsmanagement (AKIM) im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie jährlich erhoben. Beteiligt haben sich rund 50 Unternehmen mit 44.000 IT-Usern.

Rund 50 % der IT-Investitionen seien 2012 in neue und in die Erweite­rung bestehender IT-Systeme geflossen. Unternehmensnetze, Smartphones und Tablets hätten längst auch die Bauwirtschaft mit ihren extrem komplexen Kommunikationsanforderungen erreicht. Von Projekt zu Projekt müssten immer wieder wechselnde Planer, Zulieferer und Projektpartner zusammen­gespannt werden. Pöllath ergänzte: „Alle Bauleiter arbeiten heute mit IT. Unter den Polieren ist der Anteil der IT-Nutzer erneut gestiegen und liegt jetzt bei über 60 %. Das ist symptomatisch für modernes Baustellenmanage­ment.“

Die arbeitsteiligen, dezentralen, dabei hochproduktiven Geschäftsprozesse am Bau erforderten die Vernetzung aller Beteiligten mit technischen und kauf­männischen IT-Werkzeugen von der ersten Planskizze bis zum Betrieb auf der Baustelle. „Kein Wunder, dass die Hälfte der Benchmark-Teilnehmer den Weg zu dem anspruchsvollen, modellbasierten Planen und Bauen unter Nutzung von 5D-Bauwerksmodellen („Building Information Modelling“ – BIM) einge­schlagen haben“, erklärte Pöllath.

Den Mitgliedern der Bauindustrieverbände wird die Teilnahme am IT-Kostenstruktur-Benchmark einmal jährlich angeboten und ermöglicht ihnen einen detaillierten Vergleich der Kostenstrukturen für Hardware, Software, Personal, ASP und Outsourcing. Differenziert wird nach allgemeiner Ausstat­tung, kaufmännischen Systemen (z. B. ERP) und technischen Systemen (z. B. CAD, technischer Baubetrieb). Die oft versteckten Kosten der erweiterten IT (u. a. Telekommunikation, Drucken, Datenleitungen) spielen ebenso eine Rolle wie der Umsetzungsgrad aktueller Branchentechnologien (u. a. digitales Archiv, BIM, Mobile Device Management, BYOD). (Quelle: bauindustrie.de)

Baubilanz: Umsatz rückläufig

GiNN-BerlinKontor.—Regen und Hochwasser haben die “Baubilanz verhagelt”, so der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) in Berlin. Im Mai 2013 lag der Umsatz im Bauhauptgewerbe um nominal 6,2 % unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Jedes zehnte – im Rahmen des ifo-Konjunkturtests befragte – Bau­unternehmen klagte über eine Behinderung der Bautätigkeit aufgrund schlech­ter Witterung (im Vorjahr: 2 %), in den vom Hochwasser betroffenen Regionen sogar jedes fünfte. Der Bauindustrieverband befürchtet, dass diese Entwick­lung im Juni anhalten könnte, die ifo Daten deuteten darauf hin. Schon jetzt habe sich ein Umsatzminus von 6,4 % für die ersten fünf Monate aufgestaut. Weiterlesen

Internationale Bauleistung € 32 Milliarden

GiNN-BerlinKontor.—-Mit einer Bauleistung von rund € 32 Milliarden haben die international tätigen deutschen Bauunternehmen 2012 ihr Auslandsgeschäft gegenüber dem Vorjahr um 9 % gesteigert und damit einen neuen Rekordwert erzielt. Gleichzeitig konnten internationale Aufträge mit einem Volumen von € 33 Milliarden akquiriert werden. Dies stellt den zweithöchsten Wert nach 2010 dar. Weiterlesen

Bauindustrie:World Skills 2013

GiNN-BerlinKontor.—Die Deutsche Bauindustrie beteiligt sich erstmals an den World Skills – der so genannten Weltmeisterschaft der Berufe. In Leipzig zeigen vom 3. bis 7. Juli Baugeräteführer, Rohrleitungsbauer und Straßenbauer ihr Können. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und das Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen, vertreten durch das Aus- und Fortbildungszentrum Walldorf, das Kompetenz-Zentrum Baumaschinentechnik, und das Ausbildungszentrum Ost Gera, zeigen in Präsentationswettbewerben das Können von Auszubildenden der Berufe Straßenbauer, Rohrleitungsbauer und Baugeräteführer.  Weiterlesen

Bau: Aussichten positiv

GiNN-BerlinKontzor.—-Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HBD) teilt mit: Der Aufholprozess nach dem langen Winter kommt nur langsam in Gang. Auch im April 2013 haben 71 % (im Vorjahr 12 %) aller im Rahmen des ifo-Konjunkturtests befragten Bauunternehmen eine Behinderung der Bautätigkeit aufgrund schlechter Witterung gemeldet. Damit lag der Umsatz im Bauhauptgewerbe im April auch nur um nominal 1 % über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Weiterlesen