Bauindustrie:Integrationspolitik

GiNN-BerlinKontor.—Die deutsche Bauindustrie plädiert für mehr Pragmatismus in der Integrationspolitik. „Politik und Wirtschaft müssen alles tun, um die Flüchtlinge bei ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen. Dafür sind Praktika von mindestens zwölf Monaten ein probates Mittel, vorausgesetzt, sie werden nicht in das enge Korsett des Mindestlohngesetzes gepresst“, dies erklärte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB),  RA Michael KNIPPER in Berlin. Weiterlesen

Bauwirtschaft zuversichtlich

GiNN-BerlinKontor.—„Wir blicken zuversichtlich auf das Baujahr 2016. Spürbare Impulse sind im Wohnungsbau und im öffentlichen Bau zu erwarten. Aus heutiger Sicht rechnen wir mit einem Umsatzwachstum im Bauhauptgewerbe von 3,0 % auf ca. € 103 Miiliarden. Dieses Wachstumstempo erwarten wir für den Hochbau und Tiefbau gleichermaßen. Für den Hochbau rechnen wir mit einem Umsatz von € 66 Milliarden und für den Tiefbau von € 37 Milliarden.” Diese Prognose stellten die Präsidenten des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, Prof. Thomas BAUER und Dr.-Ing. Hans-Hartwig LOEWENSTEIN anlässlich der Jahresauftakt-Pressekonferenz der beiden Bauspitzenverbände in Berlin am 13.01.2016. Weiterlesen

Bau: Wohnraum für Flüchtlinge

GiNN-BerlinKontor.—Viele der jetzt zu uns kommenden Flüchtlinge werden auf Dauer bei uns bleiben und benötigen schnell kostengünstigen Wohnraum. Voraussetzungen sind aber eine deutliche Verkürzung der Planungs- und Genehmigungsverfahren und die konsequente Ausnutzung der Möglichkeiten, die das Vergaberecht jetzt schon für Notlagen vorsieht.” Dies erklärte RA Michael KNIPPER, Hauptgeschäftsführer des Hautverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) in Berlin. Das Vergaberecht sehe dies beispielsweise für Fälle besonderer Dringlichkeit vor, was hier zweifelsohne gegeben sei. Weiterlesen

Bauindustrie zur ÖPP-Kritik

GiNN-BerlinKontor.—”Die Kritik des Bauhandwerks an der öffentlich-privaten Partnerschaft ÖPP und Großprojekten ist unsachlich, populistisch und dazu noch unverständlich, zumal die meisten Handwerks­betriebe sowieso nicht auf der Autobahn arbeiten. Wieso fühlt sich das Handwerk also in der ÖPP-Debatte überhaupt angesprochen? Das einzige was hierdurch bewirkt wird: die Chance auf einen geschlossenen Auftritt der Branche wird verspielt.“ Mit diesen Worten richtete sich in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie RA Michael KNIPPER  gegen wiederholte Vorwürfe des Bauhandwerks. Weiterlesen

Abbau des Investitionsstaus

„Wir begrüßen, dass sich die Expertenkommission dem Problem unzureichender öffentlicher Investitionen angenommen hat und sinnvolle Lösungen zum Abbau des öffentlichen Investitionsstaus sowie zur effizienteren Infrastrukturbeschaffung präsentiert. Hierzu gehört insbesondere die Gründung einer Verkehrsinfrastrukturgesellschaft.“ Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Bauindustrie, RA Michael KNIPPER, am 13.04. in Berlin die Vorstellung der Ergebnisse der Expertenkommission zur „Stärkung von Investitionen in Deutschland“. Weiterlesen

Bau:5 Mrd € für die Kommunen

GiNN-BerlinKontor.—„Ein Teil des Soli muss zur Modernisierung der kommunalen Infrastruktur genutzt werden. Anders werden wir den enormen Investitionsstau auf kommunaler Ebene nicht bewältigen können.“ Mit diesen Worten brachten sich die Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael KNIPPER, und des Bundesverbandes BaustoffeSteine und Erden, Michael BASTEN, in die erneut entfachte Debatte um den Solidaritätszuschlag ein. In einem gemeinsamen Parlamentarierbrief fordern die Verbände einen Infrastrukturpakt für Deutschland, um dem kommunalen Investitionsstau langfristig zu begegnen. Dieser sehe vor, einen Teil des Solidaritätsbeitrags, der 2018 Einnahmen von insgesamt € 18 Milliarden  generieren werde, für die Sanierung der kommunalen Infrastruktur zu verwenden. Weiterlesen

Bauindustrie: Umsatz + 4 %

GiNN-BerlinKontor.—Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie  (HDB)  mitteilt, stieg der Umsatz im Gesamtjahr um nominal 4,1 % und übertraf damit die Verbandsprognose sogar noch leicht. Die größeren Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten erreichten sogar ein Umsatzplus von 4,4 %.

HDB: Die Bauunternehmen können mit diesem Ergebnis zwar zufrieden sein, allerdings fehlte der Baukonjunktur nach einem guten Jahresstart letztlich der Schwung: Während der Umsatz der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten im ersten Halbjahr – auch witterungsbedingt – um 12,8 % zulegte, sank er im zweiten Halbjahr um 1,0 %. Im Dezember wurde sogar ein Minus von 1,6 % gemeldet – trotz milder Temperaturen und eines zusätzlichen Arbeitstages.

Auch die Aussichten trüben sich ein: Die Baubetriebe meldeten im Dezember einen Rückgang der Ordertätigkeit im Vergleich zum Vorjahresmonat von nominal 4,0 % (real: - 5,0 %). Das Gesamtjahr schließt mit einem Minus von 0,5 % (real: - 1,8 %). Entsprechend verunsichert schauen die Bauunternehmen in die Zukunft: Für das laufende Jahr rechnen zwar noch 84 % der vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im Rahmen der aktuellen Konjunkturumfrage befragten Bauunternehmen mit einer besseren (15 %) bzw. gleichbleibenden (69 %) Geschäftslage, der Anteil der Pessimisten ist binnen Jahresfrist aber um fünf auf 16 % gestiegen. Insbesondere die Entwicklung der Inlandsnachfrage gibt Anlass zur Sorge: Knapp die Hälfte der Befragten, von den Großunternehmen sogar 58 %, sieht hierin ein Risiko für die eigene wirtschaftliche Entwicklung.

Der Wohnungsbau war 2014 die stärkste Stütze der Baukonjunktur, der Umsatz der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten legte um 7,8 % zu, der Auftragseingang stieg um 4,3 %. Die Bausparte hat auch im vergangenen Jahr von den niedrigen Zinsen, der guten Arbeitsmarktlage und dem Wunsch von Kapitalanlegern nach einer wert­beständigen Investition profitiert. Zum Jahresende stieg der Umsatz nur leicht (+ 1,4 %), die Nachfrage war allerdings ungebrochen und legte um 14,9 % zu. Damit war der Wohnungsbau im Dezember die einzige Bausparte mit einem Orderplus.

Den stärksten Rückgang verzeichnete im Dezember der Öffentliche Bau: Die Nachfrage der Gebietskörperschaften brach um 16,1 % ein – die Etats waren zum Ende des Jahres leer. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Orderrückgang von 3,5 %, ein schlechtes Zeichen für die Entwicklung im laufenden Jahr. Demgegenüber legte der Umsatz 2014 um 3,2 % zu – er profitierte noch von den hohen Auftragseingängen des Vorjahres. Dies galt aber nicht mehr für das Jahresende: Im Dezember sank die Bauleistung um 1,8 %.

Der Wirtschaftsbau konnte sich im Gesamtjahr 2014 gegen die im vergangenen Jahr vorherrschende gesamtwirtschaftliche Unsicherheit behaupten: Der Umsatz der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten legte um 3,7 % zu. Aufgrund der schwächeren Auftragslage – der Auftragseingang sank 2014 um 0,2 %, im Dezember sogar um 3,6 % – meldeten die Baubetriebe zum Jahresende allerdings einen Umsatzrückgang von 2,7 %. Der Hauptverband erwartet für dieses Jahr aber eine leichte Erholung. Dies deckt sich auch mit den Ergebnissen der aktuellen DIHK-Umfrage, welche im Vergleich zum Herbst einen leichten Anstieg der Investitionsabsichten der Industrieunternehmen aufgrund einer verbesserten Geschäftserwartung ergab.(Quellen: Bauindustrie.de/Destatis)

 

Bau:„ÖPP und privates Kapital”

GiNN-BerlinKontor.—„Die Initiative von Bundeswirtschaftsminister Sigmar GABRIEL und Bundesverkehrs­minister Alexander Dobrindt, privates Kapital über ÖPP-Modelle in die Infrastruktur zu investieren, ist ein deutliches, positives Signal.“ Mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende des Arbeitskreises ÖPP im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Mitglied im Vorstand der HOCHTIEF AG Nikolaus Graf von Matuschka die Berichte, nach denen Bundeswirtschafts­ministerund Bundesverkehrsminister  eine Investitionsoffensive planen; über ÖPP-Projekte bzw. ÖPP-Fonds soll privates Kapital von Versicherern, aber auch von privaten Anlegern zum Abbau des enormen Investitionsstaus in die Infrastruktur investiert werden. Weiterlesen

Bau: Weniger Aufträge

 

GiNN-BerlinKontor.—-Die deutschen Bauwirtschaft fehlte es auch im November 2014 an Schwung: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie mitteilt, lag der Auftragseingang der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten im Bauhauptgewerbe im November um nominal 7,4 % (real: - 8,5 %) unter dem Vorjahresergebnis. Damit ist das ehemals gut gefüllte Auftragspolster komplett abgeschmolzen: Insgesamt lag die Ordertätigkeit in den ersten 11f Monaten um nominal 0,2 % unter dem vergleichbaren Vorjahreszeit­raum (real: - 1,6 %). Weiterlesen

Bauwirtschaft:Fokus Afrika

GiNN-BerlinKontor.–-„Ohne den Ausbau der Infrastruktur wird das Wachstum vieler Länder Afrikas nicht weiter voranschreiten”, konstatierte der Vorsitzende des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft, Stefan LIEBIG, bereits im vorigen Jahr. Die Bundesregierung sollte das Engagement deutscher Firmen in Afrika stärker flankieren und sich dabei auch auf die dortige wirtschaftsnahe Infrastruktur konzentrieren. Weiterlesen