Bau – Stütze der Konjunktur

GiNN-BerlinKontor.–”Dank der höchsten Auftragsbestände seit 20 Jahren zum Jahreswechsel 2015/2016 und anhaltend starker Nachfrage im Jahresverlauf haben die Unternehmen des Bauhauptgewerbes im Vorjahr ein nominales Umsatzplus von rund 6 % erwirtschaftet. Bei einer Preissteigerungsrate von 1,5 % lag damit das reale Wachstum bei etwa 4,5 %. Die Bauwirtschaft war somit eine Stütze der Konjunktur”, so Michael KNIPPER, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) in Berlin. Weiterlesen

Appell an Umweltminister

GiNN-BerlinKontor.—-„Bei der Entsorgung von Bauabfällen mit Polystyrol können wir noch keine Entwarnung geben. Die Erlasse einzelner Bundesländer greifen in der Praxis nicht wirklich. Ganz im Gegenteil:  Unternehmen sehen sich nun auch mit bundesweit unterschiedlichen Regelungen konfrontiert. Die Verbringung von Bauabfällen endet aber nicht an der Landesgrenze. Mit einer Rücknahme der Einstufung von Bauabfällen mit Polystyrol als „gefährlichen Abfall“ in der Abfallverzeichnisverordnung, wie sie beispielsweise durch Sachsen angekündigt wurde, könnte der Weg für eine funktionierende, bundeseinheitliche Lösung freigemacht werden.“

Mit diesen Worten appellierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael KNIPPER in Berlin an die am  30. November in Berlin tagenden Umweltminister der Länder, sich darüber zu verständigen. „Unsere Unternehmen berichten uns, dass das Baumaterial weiterhin die Baustellen blockiere, Bauvorhaben seien bereits zurückgestellt worden und die Entsorgung sei nur zu exorbitanten Preisen möglich. Derzeit würden für die Entsorgung bis zu 8000 Euro pro Tonne verlangt. Die Dringlichkeit des Problems ist also offensichtlich“, ergänzte Knipper.

Knipper betonte: „Wir stellen nicht in Frage, dass das in Styroporplatten enthaltene Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD) über eine umweltgerechte Entsorgung, derzeit thermische Verwertung, ausgeschleust werden muss. Nur sollte das „Wie“ der Regelungen neu diskutiert werden. Aus unserer Sicht ist die 1:1-Umsetzung der bereits bestehenden europäischen Verordnung der bessere Weg. Ein Blick nach Österreich zeigt, dass offenbar ohne Verstoß gegen europäische Vorschriften, Styropor auch zukünftig als „nicht gefährlicher Abfall“ deklariert werden kann und eine umweltgerechte Entsorgung möglich ist.“

Hintergrund ist eine Novelle der bundesweit geltenden Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV), die am 1. Oktober in Kraft trat, und vorschreibt, dass Wärmedämmplatten, die mehr als 0,1 % HBCD enthalten, als „gefährlicher Abfall“ gelten. Die Novelle geht über bereits bestehende europäische Vorschriften hinaus, mit denen die Entsorgung von HBCD geregelt wird. (Quelle: bauindustrie.de)

Bau:Positive Halbjahresbilanz

GiNN-BerlinKontor.—Die Halbjahresbilanz im Bauhauptgewerbe fällt ausgesprochen positiv aus die Branche befindet sich im Sommerhoch: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) mitteilt, meldeten die Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten im Juni einen Anstieg des Auftragseingangs (im Vergleich zum Vorjahresmonat) um nominal 21,6 %. Weiterlesen

BM Gabriel zur Bauindustrie

GiNN-BerlinKontor.—Bundeswirtschaftsministerium und Bauindustrie haben wichtige gemeinsame Ziele. Aktuell sind das neben der Schaffung bezahlbaren Wohnungsraums vor allem die Stärkung des Industriestandortes Deutschland und die Steigerung der Investitionen”, so Bundeswirtschaftsminister Sigmar GABRIEL in der Zeitschrift des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB)  Bauindustrie aktuell anlässlich des Tages der Deutschen Bauindustrie 2016. Ein starker Industriestandort schaffe Wohlstand und Arbeitsplätze für breite Bevölkerungsschichten. Sein Fundament bilde das ökonomische Schwergewicht Bauwirtschaft. Sie brauche gute Rahmenbedingungen. Dazu zähle, dass dem 20-%-Industrieziel der Europäischen Union der gleichen Stellenwert eingeräumt werde, wie dem 20-% Klimaziel, das sich unser Land gesteckt habe. Weiterlesen

Bau: Huber neuer HDB-Präsident

GiNN-BerlinKontor.—Die Mitgliederversammlung des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) hat in Berlin Dipl.-Ing. Peter HÜBNER, Mitglied des Vorstands der STRABAG AG, Köln, zum Präsidenten des HDB gewählt. Hübner tritt die Nachfolge von Prof. Thomas BAUER an, der nach fünfjähriger Präsidentschaft nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung stand. Weiterlesen

Bauhauptgewerbe: Mehr Lohn

GNN-BerlinKontor.—In der vierten Verhandlungsrunde haben die Tarifparteien für das Bauhauptgewerbe ein Ergebnis erzielt. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und die beiden Arbeitgeberverbände Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) sowie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) einigten sich nach äußerst zähen Verhandlungen am 18.05. auf einen Abschluss. Der Kompromiss sieht für die rund 785 000 Beschäftigten am Bau ein Einkommensplus von im Westen insgesamt 4,6 % und im Osten von 5,3 % vor. Weiterlesen

Bauindustrie zur Zinsschranke

GiNN-BerlinKontor.—-Die Deutsche Bauindustrie sieht sich durch die Entscheidung des Bundesfinanzhofes in ihrer jahrelangen Auffassung bestätigt, dass die Zinsschranke verfassungswidrig ist und Bauunternehmen in unverhältnismäßiger Weise belastet.” So kommentierte RA Michael KNIPPER, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), die Entscheidung des Bundesfinanzhofes, der die steuerliche Ungleichbehandlung von Zinsaufwendungen und sonstigen Betriebsausgaben für unrechtmäßig hält. Weiterlesen

Bauindustrie:Integrationspolitik

GiNN-BerlinKontor.—Die deutsche Bauindustrie plädiert für mehr Pragmatismus in der Integrationspolitik. „Politik und Wirtschaft müssen alles tun, um die Flüchtlinge bei ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen. Dafür sind Praktika von mindestens zwölf Monaten ein probates Mittel, vorausgesetzt, sie werden nicht in das enge Korsett des Mindestlohngesetzes gepresst“, dies erklärte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB),  RA Michael KNIPPER in Berlin. Weiterlesen

Bauwirtschaft zuversichtlich

GiNN-BerlinKontor.—„Wir blicken zuversichtlich auf das Baujahr 2016. Spürbare Impulse sind im Wohnungsbau und im öffentlichen Bau zu erwarten. Aus heutiger Sicht rechnen wir mit einem Umsatzwachstum im Bauhauptgewerbe von 3,0 % auf ca. € 103 Miiliarden. Dieses Wachstumstempo erwarten wir für den Hochbau und Tiefbau gleichermaßen. Für den Hochbau rechnen wir mit einem Umsatz von € 66 Milliarden und für den Tiefbau von € 37 Milliarden.” Diese Prognose stellten die Präsidenten des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, Prof. Thomas BAUER und Dr.-Ing. Hans-Hartwig LOEWENSTEIN anlässlich der Jahresauftakt-Pressekonferenz der beiden Bauspitzenverbände in Berlin am 13.01.2016. Weiterlesen

Bau: Wohnraum für Flüchtlinge

GiNN-BerlinKontor.—Viele der jetzt zu uns kommenden Flüchtlinge werden auf Dauer bei uns bleiben und benötigen schnell kostengünstigen Wohnraum. Voraussetzungen sind aber eine deutliche Verkürzung der Planungs- und Genehmigungsverfahren und die konsequente Ausnutzung der Möglichkeiten, die das Vergaberecht jetzt schon für Notlagen vorsieht.” Dies erklärte RA Michael KNIPPER, Hauptgeschäftsführer des Hautverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) in Berlin. Das Vergaberecht sehe dies beispielsweise für Fälle besonderer Dringlichkeit vor, was hier zweifelsohne gegeben sei. Weiterlesen