Bau: Auftragseingang dynamisch

GiNN-BerlinKontor.—In der deutschen Bauwirtschaft setzt sich der schwungvolle Jahresstart weiter fort: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) mitteilt, legte der baugewerbliche Umsatz im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um nominal 4,4 % zu und das trotz schlechter Witterung. In den ersten zwei Monaten lagen die Umsätze damit um 6,8 % über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Weiterlesen

Bau: Bezahlbarer Wohnraum

GiNN-BerlinKontror.—Im laufenden Jahr wird die Bauwirtschaft bis zu 320.000 Wohnungen fertigstellen. Auch wenn wir damit die Produktion seit 2009 mehr als verdoppelt haben, werden wir den Bedarf von mindestens 350.000 Einheiten weiterhin deutlich verfehlen”, so kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) , RA Michael KNIPPR im Rahmen einer PK des Fachverbandes vorgehängte hinterlüftete Fassaden (FVHF) die aktuelle wohnungsbaupolitische Situation. Der HDB setzt für die Zukunft auf eine stärkere Industrialisierung der Produktion, um ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Weiterlesen

Bau: Aufstiegsfortbildung

GiNN-BerlinKontor.—Der HDB teilt mit: Das 2012 durch die Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt) modernisierte System der Aufstiegsfortbildung in der Bauwirtschaft bleibt weiter ein Erfolgsmodell. Die Teilnehmerzahlen der durch regionale Geschäftsstellen der Tarifvertragsparteien angebotenen Prüfungen zeigen auch nach vier Jahren eine steigende Tendenz. Weiterlesen

Bauunternehmen:Auftragsanstieg

GiNN-BerlinKontor.—Die Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten meldeten im Juli 2016 –  im Vergleich zum Vormonat –  einen Anstieg des Auftragseingangs von nominal 10,8 %, so der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB). Somit ist der vom Statistischen Bundesamt berechnete preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigte Rückgang des Auftragseingangs von 4,6 % zum Vormonat nicht Ausdruck einer schwächelnden Baukonjunktur, sondern nur die Folge der außergewöhnlich hohen Auftragseingänge der Vormonate, so der HDB. Weiterlesen

Berufschancen am Bau

GiNN-BerlinKontor.—Die Unternehmen des deutschen Bauhauptgewerbes haben im zweiten Quartal bundesweit 11.300 neue Lehrverträge abgeschlossen, davon 10.100 im gewerblichen Bereich. Damit konnte sich die Zahl der neuen Ausbildungsverträge zwar stabilisieren, die Hoffnungen auf eine Wende am Ausbildungsmarkt haben sich aber trotz prosperierender Baukonjunktur, guter Arbeitsbedingungen und hoher Einstiegsgehälter noch nicht erfüllt.” Weiterlesen

Bau:Auftragseingang im Plus

GiNN-BerlinKontor.—Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, lag der Auftragseingang der Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten im Mai um nominal 21,9 % über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahresmonats. Für den gesamten Zeitraum von Januar bis Mai ergibt sich damit ein Orderplus von 17,3 %. Weiterlesen

Bau: Planungsengpässe beseitigen

GiNN-BerlinKontor.—Die Bauindustrie ist besorgt, dass der Investitionshochlauf der Verkehrswegeinvestitionen des Bundes aus Mangel an baureifen Projekten ins Stocken gerät. Dies wäre nicht nur ein herber Schlag für den privaten Autofahrer und die verladende Wirtschaft in Deutschland, sondern auch für die Bauindustrie, die nach einer langen Durststrecke auf eine stabile Auftragsentwicklung hofft.” Diese Befürchtung äußerte der designierte Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) und Vorstandsmitglied der STRABAG AG Dipl.-Ing. Peter Hübner auf der HDB-Jahrespressekonferenz in Berlin. Es räche sich heute, dass viele Länder über Jahre hinweg Planungskapazitäten in ihren Straßenbauverwaltungen abgebaut hätten.

Zur Beseitigung des drohenden Engpasses im Planungsbereich mahnt Hübner eine schnelle Schließung der personellen Kapazitätslücken in den Bauverwaltungen an. Sollte dies kurzfristig nicht möglich sein, müssten die Bauverwaltungen über mehr Fremdvergaben an externe Ingenieurbüros, aber auch eine stärkere Nutzung von Beschaffungsformen nachdenken, bei denen Teile der Planung auch auf die bauausführende Wirtschaft übertragen werden (sog. Design-and Build-Verträge).

Langfristig müsse der Bund jedoch im Bundesfernstraßenbereich für mehr Organisationeffizienz sorgen. Deshalb gehe auch kein Weg an der Gründung einer Bundesautobahngesellschaft vorbei. Die Zersplitterung von Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern müsse überwunden werden. Es sei deshalb wichtig, dass Planung, Finanzierung, Bau und Bewirtschaftung des Autobahnnetzes auf Bundesebene in einer Hand zusammengeführt würden.

Die Länder forderte Hübner auf, im Interesse eines bundesweit gut ausgebauten Bundesfernstraßennetzes mit dem Bund an einem Strang zu ziehen. Hübner: Politische Besitzstandswahrung hilft auf die Dauer nicht weiter.”

Für 2016 zeigte sich Hübner mit den Entwicklungsperspektiven im öffentlichen Bau dennoch zufrieden. Die Impulse der Investitionswende auf der Ebene des Bundes könnten 2016 die nach wie vor enorme Investitionsschwäche im kommunalen Bereich überkompensieren. Der HDB rechnet deshalb mit einem Umsatzplus im Öffentlichen Bau von nominal 4 %. Ob dieser Aufwärtstrend über das Jahr 2016 hinaus Bestand hat, wird maßgeblich davon abhängen, ob es gelingt, die Planungsengpässe auf Länderebene zu beseitigen”, so Hübner.

Bau 1016: Konjunkturlokomotive

Der Bau kann 2016 die Rolle der Konjunkturlokomotive in einem insgesamt schwächelnden gesamtwirtschaftlichen Umfeld übernehmen. Ein akuter Bedarf an zusätzlichem Wohnraum und die allmählich einsetzende Investitionswende im Verkehrswegebau des Bundes sind die Triebfedern, die für ein Umsatzwachstum von nominal 3,5 % im deutschen Bauhauptgewerbe sorgen werden”. Mit dieser Prognose trat heute der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie Prof. Thomas BAUER auf der Jahrespressekonferenz am 3. Juni anlässlich des Tages der Deutschen Bauindustrie” vor die Berliner Wirtschaftspresse.

Dank milder Temperaturen im Frühjahr und der höchsten Auftragsbestände zur Jahreswende seit 20 Jahren hätten die deutschen Bauunternehmen im 1. Quartal 2016 durcharbeiten können. Entsprechend hätten die Umsätze um nominal 4,9 % über dem Vorjahresniveau gelegen. Die Gefahr, dass ein Großteil der Aufträge zu Beginn des 2. Quartals abgearbeitet sein könnte, sieht Bauer nicht. Ein Auftragsplus im 1. Quartal von 13,9 % habe die Auftragsbücher der Unternehmen weiter gefüllt, die Reichweite der Auftragsbestände sei mit 3,4 Monaten im Mai nach wie vor sehr hoch.

Mit der Belebung der Baunachfrage allein sei es jedoch nicht getan, ist Bauer überzeugt. Um die großen Herausforderungen der nächsten Jahre im Wohnungsbau und im Verkehrswegebau bewältigen zu können, müsse eine neue Kultur des Bauens entwickelt werden. Bauer mahnte in diesem Zusammenhang mehr Partnerschaft in der Projektzusammenarbeit an. Planen und Bauen müssten besser aufeinander abgestimmt werden. Streitbeilegungsmechanismen seien gesetzlich verbindlich im Bauvertrag zu verankern (Stichwort: Adjudikation).

Risiken sollten in der Projektvorbereitung stärker berücksichtigt werden, beispielsweise durch Vorhalten von Risikobudgets. Darüber hinaus müsse die Bauwirtschaft auf dem Weg der Digitalisierung der Planungs- und Bauprozesse vorankommen. Mit der Verabschiedung des Building-Information-Modeling”-Stufenplans 2020 habe das BMVI hier die richtigen Signale gesetzt.

Was wir aber gar nicht gebrauchen können, sind neue Belastungen im Verhältnis von Auftragnehmer und Auftraggeber, wie sie im neuen Bauvertragsrecht drohen”, erklärte Bauer. In seinem aktuellen Gesetzentwurf wolle das BMJV dem Auftraggeber im BGB das Recht einräumen, Änderungen auch nach Vertragsabschluss anordnen zu können. Damit werde die Machtbalance zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer einmal mehr zulasten der Bauseite verschoben. Genau das sei konträr zum Gedanken von mehr Partnerschaft in der Projektzusammenarbeit.

Für die deutsche Bauindustrie sei ein solches Anordnungsrecht nur akzeptabel, wenn die Vergütung auch der Höhe nach geregelt und für den Fall des Streits eine Schlichtung auf Verlangen einer Seite sichergestellt sei, erläuterte Bauer. Ein Rechtsgutachten, das die Bauindustrie gemeinsam mit ihren Partnerverbänden eingeholt habe, untermaure die Argumentation der Bauwirtschaft: Einem einseitigen Anordnungsrecht seien verfassungsmäßige Grenzen gesetzt, die auch der Gesetzgeber respektieren müsse. Bauer: Auftraggeber und Auftragnehmer müssen sich wieder auf Augenhöhe begegnen und respektvoll miteinander umgehen. Das sollte unser aller Leitbild werden.” (Quelle: bauindustrie.de)

Bau: Hohe Auftragsbestände

GiNN-BerlinKontor.—Die Bauunternehmen konnten im 1. Quartal aufgrund der milden Temperaturen und hohen Auftragsbestände zur Jahreswende durcharbeiten: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) mitteilt, lag der baugewerbliche Umsatz im Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten) im 1. Quartal bei € 11,5 Milliarden und damit um nominal 4,9 % über dem entsprechenden Vorjahreswert (März: + 3,6 %). Dies war der höchste Umsatzwert in den ersten drei Monaten seit 15 Jahren. Weiterlesen

“Gute Stimmung am Bau”

GiNN-BerlinKontor.—RA Michael KNIPPER, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie e.V. (HDB),  erklärte auf der bautec 2016- Eröffnungs-Pressekonferenz am 11. Februar 2016 in Berlin, das deutsche Bauhauptgewerbe schaue auf ein “durchwachsenes Jahr 2015″ zurück. “Zwar konnten wir ein leichtes Wachstum gegenüber 2014 von rund 1 % verzeichnen; dieses kommt allerdings ausschließlich aus dem Wohnungsbau. Unsere ohnehin schon geringen Erwartungen an den Wirtschaftsbau und den öffentlichen Bau wurden dagegen nicht erfüllt.” Weiterlesen

Bau: Stufenplan zum BIM

GiNN-BerlinKontor.—Die Deutsche Bauindustrie unterstützt Bundesverkehrsminister Alexander DOBRINDT bei seinem Vorhaben, Building Information Modeling (BIM) ab 2017 stufenweise in Bauprozesse zu integrieren. RA Michael KNIPPER, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, erklärte hierzu im Vorfeld des Zukunftsforums Digitales Planen und Bauen in Berlin: „Mit der verbindlichen Einführung eines Stufenplans zur Einführung von BIM bei Verkehrsinfrastrukturprojekten in Deutschland halten wir den entscheidenden Schlüssel in der Hand, um in Zukunft Kosten- und Zeitüberschreitungen bei Großprojekten zu vermeiden. Das geht aber nur, wenn digitale Werkzeuge durchgängig in der Wertschöpfungskette Bau angewendet werden.” Daher komme es darauf an, dass alle Beteiligten, insbesondere die öffentlichen Auftraggeber, den vorliegenden Umsetzungsfahrplan nutzen und die Schaffung notwendiger Grundlagen vorantreiben.

Weiterlesen