Syrien: US-Kriegschiffe

GiNN-BerlinKontor.-–Das US-Verteidigungsministerium hat vier Kriegsschiffe in die Mittelmeer-Region entsandt. Wie das Pentagon in Washington D.C. bestätigte, wurden auf Befehl des US-Präsidenten Barack H. OBAMA “mehrere – auch militärische Optionen”  für ein mögliches Eingreifen in Syrien vom Pentagon vorbereitet. Sobald konkrete Beweise der Nachrichtendienste für den Massenmord mit Chemiewaffen durch die Assad-Streitkräfte bei Damaskus vorliegen – so US-Verteidigungsminister Chuck HAGEL – würden die USA, die Vereinten Nationen und die internationale Gemeinschaft handeln.. “The international community is moving quickly to get the facts and the intelligence right about what happened in Syria so a decision can be made swiftly about how to respond. We are looking at every option. A range of military options is always part of the range of options the president has.”

Die US-Admiralität hatte bereits im Juli 2013 erklärt, dass die US-amerikanische Mittelmeer-Flotte erheblich verstärkt worden sei. “The Navy has about 95 ships deployed and about 3,700 operational aircraft. The current ship count in the Mediterranean Sea has been higher than it has been through the years.”

US-Präsident Obama hatte im August 2012 Damaskus vor einem Einsatz von Chemiewaffen gewarnt, und gedroht, dass damit “die rote Linie” überschritten würde.

Die Arabische Republik SYRIEN ist “eingekreist” von Israel, Jordanien, der Türkei, dem Libanon, dem Irak und dem Mittelmeer. Das Mittelmeer ist ein “Nebenmeer” des Atlantischen Ozeans, das mit der Straße von Gibraltar nur eine sehr schmale Verbindung zum Atlantik hat. Die Insel Zypern befindet sich etwa 125 km Luftlinie von der syrischen Küste entfernt. Syrien ist mit 185.000 Quadratkilometern halb so groß wie die Bundesrepublik Deutschland.

Israel ist überzeugt, dass Syrien Terroristenorganisationen mit Waffen, Geld und Ausbildern unterstützt und ihnen Unterschlupf gewährt. Im Oktober 2003 bombardierte die israelische Luftwaffe angebliche Ausbildungslager der Terroristen südlich von Damaskus. Im September 2007 flogen israelische Bomber einen Luftangriff auf die syrische Militärbasis Al Kibar.

Im Februar 2009 veröffentlichte die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) einen Bericht über Uran-Anlagen in Syrien. The New York Times berichtete damals, dass Syrien vermutlich an einer Atombombe baue.

US-Verteidigungsminister Hagel sagte, wenn das Assad-Regime wirklich mit Chemiewaffen sein eigenes Volk angegriffen und über 1300 Syrer getötet  habe, müsse man schnell handeln, denn es könnten weitere C-Waffen-Angriffe folgen (“there may be another attack coming”). (Quellen: dod/defese.gov./whitehouse-giv/ wikipedia)

 

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